Unterhaltungselektronik: Deutsche geben 23 Milliarden aus

23,5 Millionen Handys, 8,5 Millionen Digitalkameras, 4,4 Millionen Flachbildfernseher und 3 Millionen Notebooks – die Deutschen geben mehr Geld für Consumer-Elektronik als im vorigen Jahr aus.

Auf ein Volumen von 23 Milliarden Euro soll der deutsche Markt für Consumer-Elektronik in diesem Jahr wachsen. Das geht aus den Schätzungen der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) hervor. Im Vergleich zum Vorjahr wächst dieser Markt, zu dem klassische Unterhaltungselektronik, Telekommunikations-Geräte und privat genutzte IT gehören, damit um drei Prozent.

Der Ansturm auf Flachbildfernseher ist ungebrochen. 4,4 Millionen sollen davon in diesem Jahr verkauft werden. Davon sind 3,9 Millionen LCD-Fernseher und 0,54 Millionen Plasma-TVs. Der Durchschnittspreis aller TV-Geräte liegt bei 746 Euro.

Ein Grund für dieses Wachstum dürfte die Aussicht auf HDTV sein. So machten die Flachbildfernseh-Hersteller 80 Prozent ihres Umsatzes mit HD-fähigen Geräten (HD ready bzw. Full HD). Im vorigen Jahr wurden erstmals mehr Flachbildfernseher (3 Millionen)  als Röhrenfernseher (2,7 Millionen) verkauft.

Auch die Verkaufszahlen bei mobilen Geräten sind beeindruckend: Handys (23,5 Millionen), Digitalkameras (8,5 Millionen), MP3-Player (7 Millionen), portable Videoplayer (1,7 Millionen) oder Notebooks (3 Millionen) – der Wunsch nach überall verfügbaren Medien ist ungebrochen.

Gründe für den Boom sind laut gfu auch die immer leistungsfähigeren Funktionen der digitalen Geräte sowie der Lifestyle-Charakter.