Supply Chain Management für den Mittelstand #####

Mit standardisierten Supply-Chain-Lösungen will der Rutronik-Geschäftsbereich »Logistik« mittelständische Kunden verstärkt adressieren. Der Mittelstand braucht keine »Oversized«-Lösungen, so Dr. Jasmin Stahl, Leiterin Supply Chain Solutions bei Rutronik, sondern einfach zu implementierende SCM-Lösungen, die den Informationsfluss vereinfachen und die Prozesskosten rasch senken.

Mit standardisierten Supply-Chain-Lösungen will der Rutronik-Geschäftsbereich »Logistik« mittelständische Kunden verstärkt adressieren. Der Mittelstand braucht keine »Oversized«-Lösungen, so Dr. Jasmin Stahl, Leiterin Supply Chain Solutions bei Rutronik, sondern einfach zu implementierende SCM-Lösungen, die den Informationsfluss vereinfachen und die Prozesskosten rasch senken.

Der Mittelstand gilt als Motor der europäischen Industrie und somit als attraktive Zielgruppe mit solidem Wachstumspotenzial. Auch für den Rutronik-Geschäftsbereich Logistik bildet der Mittelstand mit einem Einkaufsvolumen bis 500.000 Euro den essenziellen Kern im Kundenspektrum aus kleineren Unternehmen, Mittelstand und Großkunden.

Standardisierte Supply-Chain-Lösungen, die aus Prozessen wie Lieferplan, Rahmen/Abrufe, Kanban und Konsignation bestehen, stellt der Distributor seinen Kunden als einfach zu implementierende Systeme mit fest definierten Abläufen zu Informationsfluss, Materialfluss und Wertefluss zur Verfügung. Sie sollen dem Mittelstand ein Mehr an Flexibilität und Transparenz und eine Optimierung seiner Logistikkette bis hin zu seinem Endkunden bringen.

»Der Mittelstand braucht in erster Linie Versorgungssicherheit für die benötigten Materialien und Entlastung bzw. Vereinfachung seiner Beschaffungs-, Wareneingangs- und Lagerprozesse. Insofern muss der verarbeitende Mittelstand einiges nachholen, denn die Großunternehmen der Elektronikindustrie haben bereits in hohem Ausmaß Supply-Chain-Lösungen im Einsatz und suchen nun auch den Wettbewerb in Marktnischen. Damit steigt natürlich der Kostendruck für Unternehmen in mittlerer Größe, dem sie sich stellen müssen und natürlich auch können«, meint Dr. Jasmin Stahl.

Der Unterschied zu den klassischen Großkunden der Logistik zeigt sich nach Meinung von Jasmin Stahl vor allem im Produktportfolio. Während für Großkunden einige tausend Teile zu handhaben sind, geht es beim Mittelständler »nur« um einige hundert Teile. Die SCM-Lösungen unterscheiden sich deutlich in den geringeren informationstechnischen Anforderungen an das ERP-System bzw. die EDV-Ausstattung des Kunden. Besonderes Interesse hat Rutronik dabei an Unternehmen, die Unterstützung bei der Einstellung Ihrer ERP-Lösungen benötigen.

Mit seinen neu definierten SCM-Konzepten will Rutronik die Einführungszeiten beschleunigen und die Prozesskosten schnell und spürbar senken, was vor allem durch einen vereinfachten Informationsfluss erreicht werden soll.

Dafür sorgt der Einsatz entsprechender IT-Systeme, die europaweit eine schnelle und nahtlose Anbindung der Kunden an Rutronik über Standard-Tools möglich machen. »Denn viele Mittelständler verfügen nicht über eine EDI-Schnittstelle, arbeiten aber mit Standard-ERP-Systemen als Business Backbone«, begründet Jasmin Stahl.