Sun wächst um 17 Prozent

Sun Microsystems hat im ersten Quartals im Finanzjahr 2007 einen Umsatz von 3,189 Mrd. erwirtschaftet. Das entspricht einem Anstieg von 17 Prozent im Vergleich zu 2,726 Mrd. Dollar des ersten Quartals im Finanzjahr 2006.

Der Anstieg im Jahresvergleich ist sowohl auf Firmenzukäufe als auch auf die weiter steigende Akzeptanz des Solaris-10-Betriebssystems und die Zuwächse im Service-Geschäft zurückzuführen. Der Umsatz im Bereich Computer Systems stieg im Jahresvergleich um 15 Prozent, eine Zunahme, die bereits im dritten aufeinander folgenden Quartal zu verzeichnen ist.

Der Nettoverlust im ersten Quartal beträgt nach GAAP 56 Mio. Dollar (2 Cent je Aktie) gegenüber 123 Mio. Dollar (4 Cent je Aktie) im Vergleichsquartal des Geschäftsjahres 2006. Der Nettoverlust im ersten Quartal des Finanzjahres 2007 schließt nach GAAP ein: Aufwendungen in Höhe von 21 Mio. Dollar für Restrukturierung und die damit zusammenhängenden Wertminderung des Anlagevermögens, 7 Mio. Dollar daraus resultierende steuerliche Vorteile, 58 Mio. Dollar für aktienbezogene Vergütungsprogramme und 79 Mio. Dollar für Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus den zuletzt getätigten Firmenübernahmen. Der Netto-Einfluss dieser vier Faktoren macht etwa 4 Cent je Aktie aus.

Der Cashflow im operativen Geschäft betrug im ersten Quartal des Geschäftsjahres 157 Mio. Dollar. Die Summe an Wertpapieren und Barmitteln belief sich am Ende des Quartals auf 4,671 Mrd. Dollar. »Wir haben im abgelaufenen Quartal in Deutschland von einer regen Konjunktur vor allem in den Bereichen Telekommunikation, Financial Services und Öffentliche Auftraggeber profitiert«, erklärt Marcel Schneider, President und Geschäftsführer der Sun Microsystems GmbH. »Neben weiterhin kräftigen Zuwächsen von über 50 Prozent bei unseren Standard-Servern mit AMD Opteron verzeichneten wir auch ein zweistelliges Wachstum im Middleware- und Virtualisierungs-Software Geschäft.«