STMicroelectronics/Freescale: erste gemeinsame Automotive-Controller

STMicrolelectronics und Freescale liefern Muster erster Mikrocontroller in 90-nm-Technologie mit integriertem Flashspeicher an wichtige Automobilkunden

Freescale und STMicroelectronics haben auf der embedded world die ersten vier auf der Power Architecture basierenden Mikrocontroller für die Automobiltechnik vorgestellt, die aus dem vor zwei Jahren ins Leben gerufenen gemeinsamen Entwicklungsprogramm hervorgehen.

Die beiden Firmen produzierten in ihren jeweiligen Waferfabs in Austin, Texas, und Agrate Brianza (Mailand), Italien, erstes Silizium für vier Automotive-MCUs, die für den Einsatz in Powertrain-, Karosserie-, Sicherheits- und Chassissystemen sowie in Instrumentenclustern vorgesehen sind. Die Produkte wurden mit von den beiden Firmen aufeinander abgestimmten 90-nm Embedded-Flash-Technologien gefertigt und sind die ersten 90-nm Automotive-MCUs, die mit einer derart modernen Mikrocontroller-Technologie produziert werden. Die  ersten zur Verfügung stehenden Produktmuster, werden an Kunden in Asien, Europa, Japan und den Vereinigten Staaten ausgeliefert.

»Diese vier gemeinsam entwickelten Automotive-MCUs sind nur die ersten auf einer Produktroadmap, an der unsere gemeinsamen Automotive-Entwicklungsteams arbeiten«, so Marco Maria Monti, Vice President und General Manager der 'Powertrain & Safety Division' bei ST. »Dank der gemeinsamen Nutzung dieser Architekturplattform für Mikrocontroller konnten Freescale und ST ihr Ziel schneller erreichen, die Power Architecture-Technologie als führenden Mikrocontrollerkern für Automobilanwendungen zu etablieren«, erklärt Denis Griot, Chairman Freescale EMEA und verantwortlich für das weltweite Marketing von Automotive-Komponenten. »Mit der System-on-Chip-Plattform sind wir in der Lage, im Handumdrehen eine Vielzahl von Automotive-Produkten zu realisieren, die über optimierte Peripheriefunktionen und integrierten Flashspeicher verfügen und so auf spezielle Automobilanwendungen abgestimmt sind.«

ST und Freescale werden mit Hilfe der Aktivitäten in ihren gemeinsamen Entwicklungszentren in München, Neapel, Agrate, Sao Paulo und New Delhi die vereinbarte Produktroadmap weiter vorantreiben. Mehr als 150 Entwicklungsingenieure konzentrieren sich in diesen Designzentren auf die Entwicklung von MCU-Produkten der nächsten Generation mit besonderem Augenmerk auf deren Optimierung für dedizierte Marktsegmente im Automobilbau.