STMicroelectronics beherrscht den Markt für analoge ASSPs

Den Markt für applikationsspezifische analoge Komponenten dominiert weiterhin STMicroelectronics. Die Analysten von Databeans schätzen, dass STMicroelectronics fast 90 Prozent des gesamten Analog-Umsatzes mit diesen Produkten generiert.

Allein in den Markt für Mobiltelefone wandern, gemessen in Umsatz, 32 Prozent aller analogen ASSPs. Weil die Nachfrage nach analogen ASSPs vor allem wegen der wachsenden Zahl an 3G-Geräten steigt, rechnet Databeans damit, dass STMicroelectronics und weitere Hersteller von Baseband-, Prozessor- und Power-Management-ICs von dieser Entwicklung profitieren werden. Den Gesamtmarkt schätzt Databeans in diesem Jahr auf 7,3 Mrd. Dollar.

Infineon, der zweitgrößte Hersteller analoger ASSPs, erwirtschaftet laut Databeans 34 Prozent des Analog-Umsatzes mit ASSPs für den Einsatz in Handys. Derzeit haben die Münchner ICs für Low-End- und 2G-Geräte im Programm, ab dem dritten Quartal werden dann auch Chips für die 3G-Handys zum Umsatz beitragen. Nach der Trennung vom Speichergeschäft werden analoge ICs über 50 Prozent des Umsatzes von Infineon ausmachen.

Mit 49 Prozent generieren die analogen ASSPs für Mobiltelefone bei Freescale den höchsten Anteil am Umsatz, bei Philips erreicht dieser Anteil 44 Prozent, bei Texas Instruments 19 Prozent. Berücksichtigt man bei Texas Instruments die DSPs für Handys, so erwirtschaftet das Unternehmen 41 Prozent des Umsatzes mit ICs, die in Mobiltelefonen Einsatz finden.