Solarzellenfabrik erteilt Großauftrag

Die Crystal Growing Systems GmbH (CGS), eine 100-Prozent-Tochter der PVA TePla AG, hat eine Bestellung im Wert von 16 Mio. Euro über die Lieferung von Kristallzuchtanlagen für monokristalline Siliziumkristalle erhalten.

Lange versprochen, aber erst jetzt Realität: die Serial-ATA-Schnittstelle für den Anschluss von Festplatten im externen Gehäuse. Dazu reicht es nicht, einfach eine Serial-ATA-Buchse am PC-Gehäuse anzubringen und mit dem Chipsatz zu verbinden, denn eSATA hat leicht veränderte elektrische Parameter.

Der Auftrag wurde erteilt im Rahmen des im April dieses Jahres abgeschlossenen Kooperationsvertrages mit der ASi Industries GmbH (ASi), Arnstadt, einer 100-Prozent-Tochter der ErSol Solar Energy AG. Die Anlagen werden im Laufe des Jahres 2007 ausgeliefert und für die Fertigung von Solar-Wafern eingesetzt.

Multimediale Anwendungen und das ungebrochene Wachstum bei der Kapazität von Festplatten führen zum sorglosen Umgang mit Speicherplatz und lassen ältere Laufwerke schnell überquellen. Während der Speicherplatz früher meist nur mit der Installation eines neuen PCs erweitert wurde, bieten sich heute mehrere Möglichkeiten, die Speichermassen in den Griff zu bekommen:

  • Auslagerung auf optische Datenträger wie CD und DVD,
  • Einbau einer neuen, internen Festplatte,
  • Anschluss einer externen Festplatte.

Die dritte Alternative gewinnt in den letzten Jahren stark an Popularität, ist sie doch am bequemsten und unkompliziertesten. Derzeit konkurrieren USB 2.0 sowie IEEE 1394, besser bekannt als Firewire, um die Gunst der Kunden. Mit external Serial-ATA, abgekürzt eSATA, kommt nun eine neue Technologie hinzu. Denn sowohl USB 2.0 mit 480 Mbit/s und Firewire mit 400 Mbit/s bremsen schnelle Festplatten aus, die schon Transferraten von mehr als 600 Mbit/s erreichen. Und Anschlüsse nach dem neuen Standard Firewire 800 sind noch sehr selten.

Ein weiterer negativer Aspekt der aktuellen Schnittstellen ist die fehlende native Protokollunterstützung: Kein Festplattenhersteller liefert derzeit Festplatten mit einem echten USB- oder Firewire-Interface aus – der Aufwand für Entwicklung und Serienfertigung lohnt nicht. In allen angebotenen externen Gehäusen sitzt daher eine Parallel-ATA- oder eine Serial-ATA-Festplatte mit einem Protokollwandler, dem so genannten Bridge-Chip, der von und nach USB- oder Firewire übersetzt. Neben einem höheren Herstellungspreis führt dieses Prinzip auch zu Performance-Einbußen durch die Signalumwandlung. Kurz und knapp: Die aktuellen Standards ermöglichen zwar brauchbare Produkte, doch in puncto Performance können diese Schnittstellen mit der Entwicklung bei aktuellen 3,5-Zoll-Festplatten nicht mehr mithalten. Der Betrieb mehrerer externer Festplatten, beispielsweise als RAID-System, ist zwar möglich, jedoch durch die mangelnde Bandbreite nicht sinnvoll.
Die Lösung heißt: eSATA!

Serial-ATA: Von Anfang an auch als externe Verbindung geplant

Serial-ATA löst derzeit bei internen Festplatten den Parallel-ATA-Schnittstellenstandard ab. SATA überträgt die Daten auf einem dünnen Kabel mit sieben Adern in einem seriellen Format und erreicht damit wesentlich höhere Geschwindigkeiten als Parallel-ATA mit seinen Flachbandkabeln (Bild 1). Derzeit verbreitet sind SATA mit 1,5 Gbit/s sowie SATA-II mit 3 Gbit/s. Für 2007 sind 6 Gbit/s geplant. SATA vereinfacht außerdem die Verkabelung, erleichtert die Einrichtung von RAID-Konfiguratio-nen, reduziert den Kabelverhau und ermöglicht eine bessere Luftzirkulation im PC-Gehäuse. SATA verbreitet sich rasant: Im Jahr 2003 lag der Marktanteil noch bei knapp 5 %, Ende 2004 waren es schon 50 %. 2005 erreichte er bereits 85 % bei neu ausgelieferten PCs, und im Jahr 2007 wird Parallel-ATA nahezu vom Markt verschwunden sein.
Als Parallel-ATA in den 80er Jahren konzipiert wurde, machte sich niemand Gedanken über externe Anwendungen. Aufgrund der kurzen erlaubten Kabellängen und der mangelnden Spezifikation externer Steckverbinder entwickelte sich auch zu keinem späteren Zeitpunkt ein Standard für externes Parallel-ATA. Bis zum Auftreten von Firewire und USB Ende der 90er Jahre dominierten externe SCSI-Gehäuse den Markt – aufgrund der hohen Preise für SCSI-Geräte jedoch stets ein Nischenmarkt. Bei Serial-ATA wurde von Anfang an auch eine Spezifikation für externe Lösungen mit eingeplant. External SATA unterscheidet sich vom internen SATA lediglich durch andere Stecker und Kabel – die Laufwerke und ihre Elektronik können unverändert übernommen werden. Da die Wandlerchips entfallen, können eSATA-Geräte preislich sogar günstiger realisiert werden als Firewire- oder USB-Geräte. Außerdem lassen sich sämtliche Vorteile von SATA nutzen, wie beispielsweise Native Command Queuing, Cyclic Redundancy Check (CRC), Host to Device Connection oder Port Multiplier.