Signalanalyse: »Do-it-yourself-Tests« mit Agilent

Mit dem »VXA Vector Signal Analyzer« von Agilent können Anwender eigene Tests für die Analyse proprietärer nicht standardisierter Formate entwicklen.

Für die Analyse von Signalen mit proprietären, nicht standardisierten Formaten gibt es keine kommerzielle Software mit schlüsselfertigen Testfunktionen. Wenn Verifikations- und Produktionstestingenieure solche Signale zu analysieren haben, müssen sie entsprechende Tests selbst entwickeln. Zumindest etwas Hilfestellung kann eine möglichst flexible Software leisten.

Die passende Testsoftware zu finden, kann heute eine schwierige Herausforderung darstellen, denn was im Einzelfall getestet werden muss und wie das geschieht, hängt von den Besonderheiten des jeweiligen Signals und von dessen Spezifikationen ab. Für das selbständige Entwickeln von »Do-it-yourself-Tests« eignet sich die Messanwendung »VXA Vector Signal Analyzer« von Agilent. Sie kann auch den Testdefinitionsprozess beschleunigen, da sie so manche Hilfskonstruktion erspart und den Anwender vor der Situation bewahrt, auf bestimmte Tests verzichten zu müssen, nur weil keine entsprechenden Messfunktionen verfügbar sind.

Diese Software arbeitet mit den Signalanalysatoren der Familie »Agilent X« und bringt eine vielseitige Toolsammlung für die Vektorsignalanalyse mit. So eignet sie sich für die Evaluierung komplexer, digital modulierter Signale, für schnelle Sendertests und für die Fehlersuche auf der PHY-Schicht.

Die Messanwendung vereint Vektorsignalanalysefunktionen mit Automatisierungstools wie SCPI-Programmierung und LAN/LXI-kompatiblen Schnittstellen.(mc)