Siemens: Neue Anlagentechniken sollen Ressourcen schonen

Siemens will sein Augenmerk künftig verstärkt auf Lösungen für die Prozessindustrie zur Verringerung von Energie- und Rohstoffverbrauch sowie Schadstoffausstoß lenken.

Zu den maßgeblichen Trends in der Industrie zählt Siemens nicht nur die Steigerung der Produktivität mittels durchgängiger Systeme für Planung, Produktion und Service sowie mittels Informationstransparenz in Echtzeit. Auch eine bessere Energie- und Rohstoffeffizienz sei entscheidend für die künftige Industrieproduktion. Zuständig für die entsprechenden Techniken und Systeme ist im Siemens-Konzern vor allem der Geschäftsbereich »Industrial Solutions and Services« (I&S). »Neben Fortschritten in der Automatisierung beschleunigen auch gesetzliche Vorgaben zum Schutz der Umwelt sowie steigende Energie- und Rohstoffpreise den Wandel in der Industrie«, erläuterte Joergen Ole Haslestad, Vorstandsvorsitzender von Siemens I&S, auf einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main. Mit Anlagen, Produkten und Lösungen für den Umweltschutz und zur effizienteren Nutzung von Ressourcen habe I&S 2006 rund 1,5 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Fortschritte in der Umweltbilanz erziele die Industrie vor allem durch neue Verfahren, die die gesamte Wertschöpfungskette optimieren.