Würth Solar verdoppelt Produktionskapazität

Knapp zwei Jahre nach dem Start der »CISfab« in Schwäbisch Hall hat Würth Solar Ende Juli 2008 seine Produktionskapazität für Solarmodule von 15 MW auf 30 MW verdoppelt.

Die Verdoppelung der Kapazität erreichte das Unternehmen durch die Erweiterung der Produktionsanlagen und durch kürzere Taktzeiten im Fertigungsprozess - bei voll ausgelastetem und laufendem Fertigungsbetrieb. Täglich verlassen jetzt ab August ca. 950 »GeneCIS-Module« das Werk – das sind 350.000 Module im Jahr. 17 Mio. Euro hat das Unternehmen in den Ausbau investiert.

Mit dem Ausbau der CISfab reagiert Würth Solar auf das große Interesse an CIS-Modulen. Die hohe Nachfrage besteht derzeit nach Aussagen des Unternehmens vor allem in Deutschland, zunehmend aber auch in Spanien und Italien.

CIS-Module bestehen aus mehrschichtigen CIS-Photovoltaikzellen (Kupfer-Indium-Diselenid), die in Reihe geschaltet sind. Das Besondere dieser Module: Sie können anstelle konventioneller Dachziegel auf ein Haus gesetzt werden, anstatt nachträglich auf das Dach aufgesetzt zu werden. Eine weitere Besonderheit der CIS-Module ist ihre einheitliche schwarze Farbe. Aus diesem Grund sind sie auch aus ästhetischer Sicht interessant. GeneCIS-Module von Würth Solar erreichen in der Serienproduktion gegenwärtig einen Modulwirkungsgrad von 12 Prozent.