Intersolar 2013 Wie meistert die Solarbranche die Krise?

Sie war schon mal größer, die Messe Intersolar in München. Das ist bei einem Streifzug über die Messe augenfällig. Was uns sonst noch aufgefallen ist, haben wir in Bildern festgehalten.

Es lässt sich nicht verleugnen, die Intersolar hat ihre besten Jahre erst einmal hinter sich. Die Krise, der sich die einheimische Photovoltaik-Industrie gegenüber sieht, hat seit letztem Jahr Einzug gehalten auf der Messe. Die Hallen A4 bis A6 auf dem Münchner Messegelände sind nur noch zur Hälfte gefüllt, die C-Hallen gänzlich unbelegt und das Freigelände deutlich geschrumpft. Auch die Besucher strömen nicht mehr in wirklichen Massen durch die Gänge. Am ersten Tag war es äußerst ruhig.

Doch nicht nur der Photovoltaik-Bereich der Messe ist geschrumpft, auch bei der Solarthermie ist flächenmäßig ein Rückgang zu sehen. Während in den vergangenen Jahren in den Hallen B1 bis B3 die Solarthermie-Unternehmen ausstellten, genügt in diesem Jahr die Halle B1.

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Streifzug über die Intersolar 2013

Die deutsche Photovoltaik-Industrie steckt in der Krise. Was ist davon auf der Intersolar 2013 in München zu spüren?

Welcher Trend die Zukunft bestimmt, zeigt sich allerdings auch auf der Intersolar: die Speichertechnologien. Dieser Bereich ist nicht nur flächenmäßig gewachsen, sondern erfreut sich auch großem Zuspruch. In der Halle B5 war deutlich mehr los, als in den anderen Hallen. Gut besucht waren auch die Vorträge zum Thema Energiespeicherung.

Weitere Eindrücke von der Messe erhalten Sie in unserer Bildergalerie.