Events

1. Markt&Technik Symposium »Schneller Entwickeln«

Call for Papers & Workshops!

1. Markt&Technik Symposium »Schneller Entwickeln«

Wie komme ich schnell von der Produktidee zum System?

Um diese Frage dreht sich das 1. Markt&Technik Symposium »Schneller Entwickeln« am 18. Oktober 2012 in München.
 
Senden Sie uns jetzt Ihre Beiträge!

DESIGN&ELEKTRONIK-Entwicklerforum »Ultra Low Power«

Call for Papers!

DESIGN&ELEKTRONIK-Entwicklerforum »Ultra Low Power«

Am 10. Oktober 2012 veranstaltet das Fachmedium DESIGN&ELEKTRONIK die dritte Ausgabe des Entwicklerforums »Ultra Low Power – Niedrigstenergie-Elektronik entwickeln und versorgen« in München.

Senden Sie uns jetzt Ihre Beiträge!
 

produkte des Jahres

Leiterplattendesign-Wettbewerb

Pfiffige Power-PCBs

Leiterplattendesign-Wettbewerb

Der Leiterplattendesign-Wettbewerb »Pfiffige Power-PCBs« ist zu Ende und die Gewinner ausgezeichnet. Wir stellen Ihnen die Gewinner und ihre Entwicklungen ganz genau vor.

BestEMS

Energiespeicher für USVs

0 W Standby-Leistungsaufnahme
0 W Standby-Leistungsaufnahme

Eine neue Entwicklung auf dem Gebiet Schaltreglerstromversorgungen ermöglicht es, die Standby-Leistungsaufnahme netzbetriebener Geräte auf 0,005 W zu reduzieren, wobei das Gerät weiterhin per Fernbedienung oder einen sonstigen Stimulus aktiviert werden kann.

Windenergie: Potential nicht ausgeschöpft
Windenergie: Potential nicht ausgeschöpft

Erneuerbare Energien sind die Wachstumstreiber schlechthin, doch werden ihre Potentiale noch lange nicht ausgeschöpft. So auch bei der Windenergie: Studien sprechen dieser Form der Energiegewinnung das größte Potential bei den Erneuerbaren Energien zu.

Energiespeicher für USVs
Energiespeicher für USVs

USV-Anlagen, die ohne Akku auskommen? Das Konzept von Active Power sieht stattdessen ein Schwungrad-Energiespeicher vor.

Web TV im elektroniknet
Web TV im elektroniknet

Infos, Eindrücke und neue Produkte - alle Videos rund um die embedded world 2012 in unserer Mediathek.

Web TV im elektroniknet
Energy Harvesting - Techniken & Einsatzgebiete
Energy Harvesting - Techniken & Einsatzgebiete

Energiegewinnung aus der Umwelt oder durch die Bewegung oder die -Physiologie von Lebewesen wird unter dem Begriff Energy Harvesting geführt. Welche Techniken in Form von entsprechenden Harvesting-Elementen am Markt verfügbar sind und für welche Einsatzgebiete sie sich eignen, wird in diesem Beitrag behandelt.

Auf der Intersolar 2011
Auf der Intersolar 2011

Neueste Solartechnik - Eindrücke von der letzten Intersolar in München.

Event 1

1. Elektronik wireless power congress
1. Elektronik wireless power congress

Am 4.-5. Juli 2012 findet in München der 1. Elektronik wireless power congress statt. Das Programm konzentriert u.a. auf die Themen: Qi-Standard, Übertrager-, Koppler- und Antennendesign, Schaltungstechnik, Übertragungsverfahren und Kopplung, Datenübertragung und Authentifizierung und mehr.


1. Elektronik energy harvesting congress
1. Elektronik energy harvesting congress

Energieautarkie im Kleinen. Der 1. Elektronik energy harvesting congress zeigt Entwicklern und industriellen Anwendern worauf es ankommt, wenn ein System ohne Netzstromversorgung auskommen soll.

3. Elektronik digital power congress
3. Elektronik digital power congress

Auf dem 3. Elektronik digital power congress am 4. und 5. Juli 2012 in München dreht sich alles um digitales Powermanagement und die digitale Regelung von Leistungswandlern.

power blog

Power-Blog
Power-Blog

Aktuelle Kommentare, Meinungen und Infos zur Energieeffizienz, Regularien und Ökodesign lesen Sie in unserem Power-Blog.


Marktübersichten Power

Marktübersichten aus dem Bereich Power
19. Mai 2010
Energiemessung

Was »Smart Metering« alles kann

Die Anwendung intelligenter Messzähler - „Smart Metering“ - für Energieformen unterschiedlicher Art soll den Wirkungsgrad der Engergienutzung in Industrie und Haushalten steigern und ein optimales Leistungs- und Abrechnungs-Management ermöglichen.

Dr.-Ing. Florian Krug

Anzeige

Bestandteil des Integrierten Energie- und Klimaprogramms der Bundesregierung ist es, die Einführung intelligenter Messzähler durch die Weiterentwicklung der erforderlichen Rahmenbedingungen für einen marktgetriebenen Prozess zu unterstützen. Es wird angestrebt, intelligente Zähler in einem Zeitraum von sechs Jahren möglichst flächendeckend zum Einsatz zu bringen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die aktuellen Rahmenbedingungen von Smart Metering sowie über die technischen Möglichkeiten und Erfahrungen in anderen EU-Mitgliedsstaaten. Des Weiteren werden Chancen und Anforderungen aus Sicht der Energielieferanten sowie die Perspektive von Marktteilnehmern und Unternehmen erläutert.

Politische Rahmenbedingungen von Smart Metering

Der Koalitionsvertrag des Integrierten Energie- und Klimaschutzprogramms und des Aktionsplans „Energieeffizienz“ basiert auf mehreren Zielvorhaben. So soll sich zum einen die Energieproduktivität bis 2020 gegenüber 1990 verdoppeln. Des Weiteren soll gemäß dem EU-Frühjahrsgipfel 2007 eine Ausschöpfung von 20 % des Energiesparpotentials in der EU erreicht werden. Schließlich sollen das 9-%-Einsparziel der „Richtlinie über Endenergieeffzienz und Energiedienstleistungen“ sowie zusätzliche Bestimmungen der Richtlinie erfüllt werden.

Zwischen 1990 und 2007 konnte die „Energieproduktivität“ bereits um 2,1 % gesteigert werden. Dies bedeutet allerdings auch, dass zwischen 2008 und 2020 eine durchschnittliche Steigerung von 2,1 % erforderlich ist. Der aktuelle Stand zeigt, dass weitere Anstrengungen erforderlich sind, um die definierten Ziele zu erreichen.

Die Energieproduktivität gilt als Maßstab für die Effizienz im Umgang mit den Energieressourcen. Sie wird ausgedrückt als BIP (Bruttoinlandsprodukt) im Verhältnis zum Primärenergieverbrauch (BIP/PEV). Oder anschaulicher: Je mehr volkswirtschaftliche Gesamtleistung (BIP) aus einer Einheit eingesetzter Primärenergie „herausgeholt“ wird, um so effizienter geht diese Volkswirtschaft mit Energie um.

Um die Energiedienstleistungs-Richtlinie (Richtlinie 2006/32/EG des europäischen Parlaments und des Rates vom 5. April 2006 über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen) umzusetzen, sollen die Erfassung und die Abrechnung des Energieverbrauchs leichter gestaltet werden. So sind individuelle Zähler für alle Endkunden bei Strom, Erdgas, Fernheizung und/oder -kühlung und Warmwasser zu installieren. Bei Ersatz bestehender Zähler, Neubauten oder Renovierungen müssen die Zähler stets zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar sein. So soll ermöglicht werden, dass die Abrechnung klar verständlich ist und auf Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs beruht. Zitat: „ ... so häufig ..., dass die Kunden in der Lage sind, ihren eigenen Energieverbrauch zu steuern.“ Daher sollen die Endkunden folgende Informationen klar und verständlich erhalten: Preise, tatsächlicher Energieverbrauch, Vergleich des gegenwärtigen Energie-verbrauchs mit der Vorperiode (vorzugsweise grafisch), soweit möglich Vergleich mit normiertem bzw. durchschnittlichem Verbrauch derselben Verbraucherkategorie und Kontaktinformationen für Verbraucherorganisationen und Energieagenturen.

 

Elektronischer Zähler mit Kommunikationsmodul
Fachverband Energietechnik; Johannes Stein 
zoom
Bild 1. Neuer elektronischer Zähler mit Kommunikationsmodul zur bidirektionalen Datenübertragung.

Als Voraussetzung für Stromeinsparungen sieht die Bundesregierung die zügige Verbreitung von neuen Techniken im liberalisierten Strom- Messwesen zur zeitgenauen Verbrauchsmessung. Hierbei sollen folgenden Maßnahmen innerhalb eines Übergangszeitraum von sechs Jahren umgesetzt werden: Erstens die Ergänzung des Energiewirtschaftsrechts (EnWG und Rechtsverordnung) zur vollständigen Öffnung des Marktes für den Wettbewerb. Zweitens die Schaffung von Grundlagen im Energiewirtschaftsrecht für intelligente elektronische Zähler (breiteres Angebot lastvariabler Tarife), soweit wirtschaftlich sinnvoll (Bild 1).

Um das Schnittstellenproblem (wie bei der Liberalisierung des Strommarktes) zwischen unabhängigen Messstellenbetreibern oder Messdienstleistern, dem Netzbetreiber und dem Vertrieb zu lösen, müssen Standarddatenformate geschaffen werden.

 

EU-Parlamentsbeschluss für „Smart Metering“

 

National regulatory authorities shall ensure full interoperability of the information and communication systems to be implemented. For this purpose, they may issue guidelines and may mandate amendments to the proposals referred to in paragraph 3a.

The Agency or the Commission shall ensure that the information and communication systems to be implemented facilitate the development of the internal electricity market and do not introduce any new technical barriers.

Member States shall define a format for the data and a procedure for suppliers and consumers to have accessto the data.

National regulatory authorities shall be responsible for monitoring the process of such development and for laying down common standards for that purpose. Member States shall ensure that standards establishing the minimum technical design and operational requirements for meters address interoperability issues to provide maximum benefit at minimum cost to consumers.

Auszug aus den Beschlüssen des ITRE (Committee on Industry, Research and Energy), Ausschuss des Europäischen Parlamentes (ITRE/6/53775), am 6. Mai 2008 zu COM(2007)0528.