Power für die Busplatine

<p>Im neuen MicroTCA-Standard ist für die Busplatine und die eingebauten AMC-Module eine Versorgungsspannung von +12 V definiert.

Im neuen MicroTCA-Standard ist für die Busplatine und die eingebauten AMC-Module eine Versorgungsspannung von +12 V definiert. Dabei ist die Spannungsversorgung entsprechend der MicroTCA-Philosophie je nach Bedarf skalierbar – von der einfachen bis zur High-End-Lösung. Für Testsysteme und einfache Anwendungen hat Schroff das MicroTCA-Power-Einspeisemodul (Single, Full-Size) entwickelt. Kombiniert mit einem am Markt verfügbaren herkömmlichen Einschubnetzgerät, übernimmt es die Verteilung und leitet die 12 V Ausgangsspannung des Netzgerätes auf die Busplatine weiter. Das Netzgerät kann auch als Open-Frame-Version ausgeführt sein. Das MicroTCA-Power-Einspeisemodul hat vorne in der Frontplatte einen Stecker für die 12 V Eingangsspannung. Es verteilt gemäß der MicroTCA-Spezifikation die eingehende Spannung auf die insgesamt 16 Ausgänge: 12 AMC-Slots, 2 MCH-Slots und 2 Slots für die Lüftungseinheiten. Außerdem wird auf dem Einspeisemodul die in der Spezifikation vorgegebene Managementspannung von 3,3 V generiert und ebenfalls auf die 16 Ausgänge verteilt. Um zu verhindern, dass ein Netzteil mit einer „falschen“ Ausgangsspannung in Kontakt kommt, werden im Einspeisemodul Spannungspegel und Polung gemessen. Liegt das Ergebnis außerhalb eines Bereiches von +11 bis +14 V(DC), wird das Modul nicht aktiv und leitet die Spannung nicht auf die Busplatine weiter, die nur für 12 V ausgelegt ist. Da die Spezifikation vorgibt, dass AMC-Module nicht unter Last gesteckt oder gezogen werden dürfen, aber hot-swap-fähig sein müssen, ist auf dem Einspeisemodul zusätzlich eine Stromabschaltung für jedes einzelne AMC-Modul realisiert. Für diese flexible Power-Lösung stehen kostengünstige Standard-Netzgeräte als DC/DC-Konverter oder AC/DC-Konverter mit verschiedenen Eingangsspannungen und 12 V Ausgangsspannung zur Verfügung.

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