Ökodesign, aber wie?

Mit Richtlininen wie RoHS, WEEE und EuP greift die EU massiv in die Konstruktion von elektronischen Geräten ein. Wie sich ein »öko-konformes« Design umsetzen lässt, erklärt der Workshop »Ecodesign Methoden, Tools, Daten und praktische Anwendung«.

Die Europäische Union will Elektronik umweltfreundlicher machen. Richtlinien und Verordnungen wie z.B. RoHS, WEEE und EuP legen deshalb genau fest, wie Elektro- und Elektronikgeräte in Hinblick auf Energieeffizienz, Schadstoffgehalt und Entsorgbarkeit entwickelt werden. Mit der EuP-Richtlinie zwingt beispielsweise die EU die Gerätehersteller dazu, Ökodesign anzuwenden, es zu dokumentieren und per CE-Zeichen am Gerät zu bestätigen.

Wie aber genau Ökodesign bei Elektronikprodukten angewendet werden kann vermittelt der von der Zeitschrift Elektronik veranstaltete Workshop »Ecodesign Methoden, Tools, Daten und praktische Anwendung« am 13. Oktober im Konferenzzentrum München. Der Workshop ist Teil des ersten Elektronik ecodesign congress, den die Zeitschrift Elektronik zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration am 13. und 14. Oktober in München veranstaltet.

Dr. Nils F. Nissen vom Fraunhofer IZM richtet sich in diesem Halbtagesworkshop gezielt an kleine und mittlere Unternehmen und vermittelt die wesentlichen Ansätze und Vorgehensweisen, um in Unternehmen eine umweltgerechte Entwicklung und Konstruktion von Elektronikprodukten umzusetzen. Dazu gehören sowohl ein Überblick über die anwendbaren Methoden: Ökobilanzierung, Screening-Bewertungen und Carbon Footprint als auch die Frage: Wo sind die hierfür benötigten Daten und Informationen zu bekommen?

Der Workshop setzt gesetzliche Grundlagen - insbesondere EuP, RoHS und WEEE - weitgehend voraus. Einen Einstieg in die Thematik ermöglicht der EuP-Workshop, der am 13. Oktober vormittags auf dem ecodesign congress stattfindet.

Mehr Informationen zum Workshop und zum Elektronik ecodesign congress.