YUASA Batterien für Europas größtes Energiespeichersystem

In der Lerwick Power Station sind 3.168 SLE1000 Blei-Säure-Batterien von Yuasa in zwölf parallelen Reihen verbaut.
In der Lerwick Power Station sind 3.168 SLE1000 Blei-Säure-Batterien von Yuasa in zwölf parallelen Reihen verbaut.

Auf den Shetlandinseln steht Europas größtes Energiespeichersystem auf Basis von Blei-Säure-Batterien: In dem Ölkraftwerk in Lerwick stützen 3.168 SLE1000-Batterien von YUASA die Energieversorgung der ganzen Region.

Die Batterien kommen in Spitzenzeiten des Verbrauchs zum Einsatz und dienen als Puffer zum Austarieren der Lastspitzen. Durch die Umrüstung von Natrium-Schwefel-Batterien, die dort bis 2014 im Einsatz waren, auf die neuen SLE1000-Modelle von YUASA hat das Kraftwerk deutlich an Effektivität gewonnen: Ihr neuartiges Design ermöglicht es, die Batterien mit einem Drei-Stufen-Konstantstrom-Ladeverfahren zu laden. Innerhalb von nur fünf bis sechs Stunden führt diese Technik zu einer Wiederaufladung von 100 Prozent der Kapazität (bei einer DOD-Entladetiefe von 50 Prozent). Gerade für große Energiespeichersysteme wie in einem Kraftwerk ist der Faktor Aufladezeit entscheidend – schon 12 Stunden Ladezeit erhöhen das Risiko eines Ausfalls der Stromversorgung, wenn die nächste Lastspitze auftaucht.

Außerdem lassen sich die YUASA-Batterien liegend in bis zu vier Ebenen übereinander stapeln, das bringt Platzersparnis. Frontgerichtete Anschlüsse erleichtern die Verbindung der Batterien untereinander, ebenso ihre Wartung und Kontrolle. So lässt sich auch der YUASA Datenlogger Yu-Power YPCBM1 einfach anschließen, der stündlich die Messdaten der Batterien protokolliert. Zudem fällt das Belüftungssystem bei diesem Batterietyp wesentlich kleiner aus als bei einer vergleichbaren offenen Zelle, was das erforderliche Investment reduziert.