PC-Markt bleibt stark, trotz langsamerem Wachstum

Laut IDC sind die weltweiten PC-Lieferungen im ersten Quartal stückzahlmäßig um 12,6 Prozent gestiegen, im März hatte IDC noch ein 11,8-prozentiges Wachstum vorhergesagt.

Damit sind die Wachstumsraten zwar im Vergleich zum ersten Quartal 2004 (15,1 Prozent) und 2005 (16 Prozent) gesunken, aber die Erwartungen wurden übertroffen, und der Ausblick für das Gesamtjahr 2006 hat sich verbessert.

Wie erwartet, ist das Wachstum in diesem Zeitraum in Westeuropa stark zurückgegangen, und auch in anderen wichtigen Regionen fiel es gegenüber dem Vorjahr zurück, zum Teil sogar stärker als erwartet. Auf der anderen Seite fiel das Wachstum in Japan, Asia/Pacific und Rest-of-World besser aus, als IDC es im März noch erwartet hatte, wodurch sich schlussendlich weltweit ein höheres Wachstum eingestellt hat.

Das hat dazu geführt, dass IDC seinen Forecast für das Gesamtjahr leicht nach oben korrigiert hat. Jetzt wird davon ausgegangen, dass der weltweite PC-Markt in diesem Jahr um 10,8 Prozent wächst, im März war noch von 10,5 Prozent die Rede. 2007 soll ebenfalls stärker wachsen, und zwar um 11,7 Prozent, das Gleiche gilt für 2008. Und auch wenn die Wachstumsraten für 2009 und 2010 leicht zurückgenommen wurden, soll das Gesamtvolumen aufgrund der Anhebung für 2006/2007/2008 höher ausfallen. 2008 sollen insgesamt 284,5 Mio. PCs verkauft werden, 2010 sind es 333,7 Mio. Stück. Damit ergibt sich ein Umsatz von 253,9 Mrd. Dollar in 2008 bzw. 271,1 Mrd. Dollar in 2010.