Samsung und LG kooperieren bei OLED-Forschung

Samsung Electronics und LG Display wollen künftig bei der Forschung und Entwicklung von Depositionsanlagen zur Herstellung von OLED-Displays eng zusammenarbeiten und die Marktreife großflächiger AMOLED-Displays (Aktivmatrix-OLED) weiter vorantreiben.

Bisher ist der aufwendige und teure Herstellungsprozess von OLEDs neben der geringen Lebensdauer ein wesentlicher Knackpunkt, der ihre Serienreife in vielen Bereichen bremst. Die Hauptanwendungen von OLED-Displays liegen momentan bei kleinen und kleinsten Anzeigen für Mobiltelefone und andere, insbesondere portable Kleingeräte.

Samsung forscht seit Jahren intensiv an der Herstellung von OLED-Displays und hat bereits einige Prototypen vorgestellt. Als Serienprodukt will Samsung laut Roadmap noch in diesem Jahr 21- bis 23-Zoll-AMOLED-Panels liefern können. 2010 soll dann der erste serienreife OLED-Fernseher mit 40 Zoll und Full-HD auf den Markt kommen.

Während sich kleine OLED-Anzeigen über eine Passivmatrix ansteuern lassen, benötigen größere Diagonalen eine Aktivmatrix-Steuerung – einer der Hauptgründe für die immens hohen Kosten großer OLED-Displays im Vergleich zu LCDs. So kostet der von Sony im vergangenen Jahr auf den Markt gebrachte erste OLED-Fernseher gut 3000 Euro bei einer Größe von nur 11 Zoll.