Plasma- Displays: Panasonic vorn, Koreaner unter Konkurrenzdruck

Im vierten Quartal 2006 kamen über ein Drittel aller verkauften Plasma-Displays (PDP) vom japanischen Matsushita-Konzern (Panasonic). Nicht ganz so gut sieht es da bei den koreanischen Herstellern LG Electronics und Samsung SDI aus.

Diese beiden Hersteller haben nach Angaben der Marktforscher von isuppli nicht nur Marktanteile verloren, sondern sind auch von der Konkurrenz durch LCDs stärker betroffen. Dieser Druck soll sich in Zukunft noch erhöhen, da die Akzeptanz der Verbraucher für LCD-Fernseher zunimmt.

Hersteller-Ranking bei Plasma-Displays für das 4.Quartal 2006
Matsushita37,3 %
LG Electronics24,2 %
Samsung SDI 21,1 %
Fujitsu Hitachi Plasma10,7 %
Pioneer6,8  %
Quelle: isuppli

Im Jahr 2006 wurden rund 10 Millionen Plasma-Displays für 7,7 Milliarden US-Dollar verkauft. In diesem Jahr sollen es bereits 13,4 Millionen sein. Bis zum Jahr 2011 soll diese Zahl weiter auf 22,7 Mio. wachsen.

Konkurrenz haben die Plasma-Displays vor allem von den LCDs oder den Rückprojektionssystemen. Dadurch fallen die Preise um ca. 13 Prozent pro Jahr. Dem steht nur ein geringes Markt-Wachstum für PDPs in den nächsten fünf Jahren gegenüber.

Die geringeren Preise ergeben sich neben der Konkurrenzsituation zu anderen Displays aus effizienteren Produktionsmethoden und sinkenden Elektronik- und Glaspreisen.

Matsushita ist momentan der einzige Hersteller, der neue Produktionskapazitäten für Plasma-Displays baut.