Philips reagiert auf EU-Gesetzgebung: Alte Produkte verschwinden

Die EU hat angekündigt, die klassische Glühlampe ab September 2009 schrittweise vom europäischen Markt zu verbannen. Daher wird Philips im zweiten Halbjahr des kommenden Jahres den Verkauf von Produkten einstellen, für die energieeffiziente Alternativen bereits verfügbar sind.

Dabei handelt es sich um konventionelle Vorschaltgeräte für Leuchten. Diese finden sich überwiegend im gewerblichen und industriellen Bereich sowie in der Bürobeleuchtung.

Philips will auch veraltete Leuchtstoffröhren-Typen schrittweise aus dem Produktportfolio für den europäischen Markt streichen. Damit will das Unternehmen bereits vor der voraussichtlich 2010 in Kraft tretenden EU-Gesetzgebung entsprechende Maßnahmen umsetzen. Der Ausstieg aus der herkömmlichen Technik soll für den Anwender keine Einschränkungen bedeuten, da effiziente Lampensysteme und Leuchten bereits erhältlich sind.

Energieeffiziente Leuchten mit Bewegungserkennung und Tageslicht-Sensoren können im Vergleich zu den Beleuchtungen, die derzeit in Gebäuden in Europa genutzt werden, bis zu 70 Prozent Energie einsparen. Durch elektronische Vorschaltgeräte lassen sich im Vergleich zu konventionellen Vorschaltgeräten rund 25 Prozent Energie einsparen. Bestehende Beleuchtungsanlagen umzurüsten und die konventionelle Lampe einfach auszuwechseln, senkt den Energieverbrauch bis zu 10 Prozent.