Per Bildinhalt gesteuerte Hinterleuchtung von LCDs

Eine Hinterleuchtung von LC-Displays mit LEDs bietet im Vergleich zur heute üblichen Hinterleuchtung mit Kaltkatoden-Leuchtstofflampen nicht nur den Vorteil eines geringeren Stromverbrauchs, sondern gibt dem Fernsehgerätehersteller auch wesentlich mehr Freiheiten beim Design...

Eine Hinterleuchtung von LC-Displays mit LEDs bietet im Vergleich zur heute üblichen Hinterleuchtung mit Kaltkatoden-Leuchtstofflampen nicht nur den Vorteil eines geringeren Stromverbrauchs, sondern gibt dem Fernsehgerätehersteller auch wesentlich mehr Freiheiten beim Design, der konstruktiven Umsetzung und neuen Funktionen. Eine dieser neuen Funktionen ist die Dimmbarkeit der Hinterleuchtungsintensität, womit sich besonders umweltfreundliche – weil besonders energieeffiziente – und kontrastreiche LCD-Fernsehgeräte bauen lassen.

Displaymodule von LCD-TVs benötigen zur Darstellung eines Bildes eine eigene Lichtquelle – Kaltkatoden-Leuchtstofflampen (CCFL, Cold Cathode Fluorescence Lamp) – zur Hinterleuchtung. Ist diese Lichtquelle aktiv, nimmt sie z.B. bei einem 117-cm-Bildschirm eine Gesamtleistung von ca. 240 W auf.

Wenn das Fernsehgerät eingeschaltet ist, ist die LCD-Hinterleuchtung ebenfalls zu 100 % eingeschaltet, unabhängig davon, ob bei eher dunklen Szenen vielleicht gar keine Lichtquelle benötigt wird. Ein typisches TV-Chassis (Signalverarbeitung) nimmt im Gegensatz dazu weniger als 15 W auf. Bild 1 zeigt die Leistungsbilanz eines typischen LCD-Fernsehempfängers.

Um die Stromaufnahme eines LCD-Fernsehgerätes nachhaltig zu reduzieren, gilt es vor allem die zur Hinterleuchtung benötigte Energiemenge zu senken. Bei der Hinterleuchtung von TV-LC-Bildschirmen unterscheidet man allgemein zwischen seitlicher und direkter Beleuchtung.

Größere Bildschirme müssen auch mehr Licht produzieren und benötigen damit zur Erzeugung der erforderlichen Leuchtdichte (Luminanz) mehr Energie.