Organische Elektronik wird zum Milliarden-Euro-Markt

Wer künftig in der organischen Elektronik vorne mitspielen will, muss jetzt investieren: Um sich signifikante Marktanteile zu sichern, sind Einsätze im zwei- bis dreistelligen Millionen-Dollar-Bereich notwendig.

Erste Weichen werden gestellt: Asiatische Unternehmen treiben vor allem die Entwicklung von OLED-Displays voran, die Europäer konzentrieren sich auf OLED-Beleuchtungen, RFID und Photovoltaik. Der Wettlauf um den Zukunftsmarkt der organischen Elektronik tritt in seine entscheidende Phase.

Nachdem führende Marktforschungsinstitute für 2005 und 2006 von einem Umsatz zwischen 500 und 600 Mio. Dollar ausgehen, prognostiziert Raghu Das, CEO von IDTechEx, für Printed Electronics ein Umsatzvolumen von 6 Mrd. Dollar im Jahr 2010. Für 2015 rechnet der Marktforscher mit einem Marktvolumen der organischen Elektronik von 30 Mrd. Dollar.

Lawrence Gasman, Principal Analyst von NanoMarkets, erwartet für 2011 ein Marktvolumen für Organic Electronics von 9,5 Mrd. Dollar. Nach Einschätzung von Craig Cruickshank, Gründer und Principal Analyst von cintelliq, wird bereits in naher Zukunft die Entscheidungen über die künftige Verteilung dieses Wachstumsmarktes fallen. Da es kaum fertigungstechnische Überlappungen etwa zwischen der Produktion von OLEDs und organischen Backplanes gibt, erwartet er allein für die nächsten zwei Jahre von acht Unternehmen Fertigungsinvestitionen, die sich zusammen auf über 400 Mio. Dollar belaufen.

Weitere Informationen über den Markt der organischen Elektronik veröffentlicht die »Markt&Technik« in ihrer Ausgabe 41 vom 13. Oktober ab Seite 1.