Zhaga-Konsortium Neue Spezifikation für CoB-LED-Arrays ist in Arbeit

Um die gegenseitige Austauschbarkeit von CoB-LED-Arrays zu erleichtern, arbeitet das Zhaga-Konsortium an einem neuen Buch. Darin sollen rechteckige und quadratische LED-Module mit sechs verschiedenen Abmessungen definiert werden.

Das Zhaga-Konsortium, das Spezifikationen für untereinander austauschbare LED-Lichtquellen entwickelt, arbeitet an einem neuen Buch, das sich mit Chip-on-Board-LED-Arrays befassen wird.

Der momentane Stand ist, dass der Einsatz von LED-Arrays in der LED-Beleuchtungsindustrie bereits weit verbreitet ist. Jedoch bieten die unterschiedlichen Hersteller eine Vielzahl verschiedener Größen an. Dadurch ergibt sich beispielsweise für Lampenhersteller die Schwierigkeit, dass sie nur dann alternative Produkte anderer Hersteller verwenden können, wenn sie ihr Lampendesign verändern.

„Wir haben mit vielen Lampenherstellern geredet und bekommen breite Unterstützung bei unserer Absicht, CoB-LED-Lichtquellen zu standardisieren“, kommentiert Musa Unmehopa, Secretary General beim Zhaga-Konsortium. „Die Firmen haben uns gebeten, Eigenschaften wie die mechanischen Abmessungen der Module, die Anordnung der Elektroden und den Durchmesser der lichtemittierenden Oberfläche zu standardisieren.“

Die Standardisierung durch das Zhaga-Konsortium erleichtert es den Kunden auch, die verschiedenen Produkte miteinander zu vergleichen. Die tatsächlichen Differenzierungsmerkmale wie thermische Eigenschaften, Lichtqualität und Lichtausbeute sind dann besser erkennbar.

„Damit die Zhaga-Bücher erfolgreich sein können, müssen sie die Wünsche des Markts wiederspiegeln“, meint Unmehopa. „Wir begrüßen jeden Beitrag von CoB-Herstellern sowie von anderen Unternehmen.“