Lichtsensor liefert lineares Signal

Ein neuer Sensor integriert eine Fotodiode zur Bestimmung der Intensität der einfallenden Sonnenstrahlung, einen Transimpedanz-Verstärker und Linerarisierung sowie einen Ausgangsverstärker.

Melexis stellt mit dem »MLX75305« in einen integrierten optischen Sensor vor, mit dem die herkömmlichen Fotowiderstände (LDR - Light Dependance Resistors) ersetzt werden können. Der Baustein der Sensor-Familie »SensorEyeC« integriert einen optischen Sensor mit einem Transimpedanz-Verstärker und einem linearen Ausgangsverstärker. Anders als bei den Fotowiderständen bleibt die Lichtempfindlichkeit des Bausteins einen weiten Temperaturbereich -40 bis +125 °C und über lange Zeiträume hinweg stabil. Melexis gibt hierfür eine Zeitspanne von 15 Jahren an.

Der Sensor-IC bietet einen weiten Dynamikbereich, er kann das Tausendfache der Schwellenlichtstärke verarbeiten, ohne dass etwa die typische Schaltzeit wesentlich beeinflusst würde, die bei rund 10 µs liegt. Damit kann der Sensor in Umgebungen eingesetzt werden, in denen mit Verschmutzungen gerechnet werden muss. Die neuen Sensoren werden im DFN-Gehäuse (DFN - Dual Flat No Lead) mit den Abmessungen 3 mm x 3 mm x 0,65 mm ausgeliefert. Das Fenster der Fotodiode ist 0,6 mm x 0,6 mm groß, damit ist die Justage etwa auf die optische Achse der beleuchtenden Fotodiode unkritisch.

Im Automobil kann der Sensor etwa für eine Tag/Nacht-Erfassung zur automatischen Steuerung der Scheinwerfer, das umgebungslichtgesteuerte »Dimmen« der Instrumente und Displays, eingesetzt werden. Als andere Anwendung nennt der Hersteller Handsensoren in Türgriffen. Der Sensor eignet sich entsprechend in der Gebäudeautomatisierung für die Lichtsteuerung in Innenräumen und die Steuerung des Sonnenschutzes. Der Hersteller nennt eine weitere Anwendung in Haushaltsrobotern: Eine Nahfeld-Erkennung  mit infrarotem Licht etwa kann einen autonomen Staubsauger davor bewahren, die Treppe herunterzufallen.