Lichtmaschine für Laternen

In Halle A3 auf Stand 307 stellt der taiwanische Leuchtdiodenhersteller Everlight eine so genannte Light Engine vor, in der 48 weiß emittierende LEDs stecken. Diese nehmen 120 Watt elektrische Leistung aus einer Wechselstromversorgung (110- 240 V) auf und bringen zusammen einen Lichtstrom mit elliptischem Strahlprofil hervor. Dieser Lichtstrom hat eine Stärke von 8000 lm.

»Der elliptische Leuchtfleck hat den Vorteil, dass er die Straße in Längsrichtung ausleuchtet« sagt Bernd Kammerer, Geschäftsführer von Everlight Electronics Europe. Das präzise Bündeln und Ausrichten des Lichtstroms ist der Punkförmigkeit des Strahlers zu verdanken. Herkömmlichen Leuchtmitteln ist die LED in dieser Hinsicht weit überlegen.

Der Einsatz der LED als Alternative zu herkömmlichen Leuchtmitteln hat aber noch weitere Vorteile: »Sie erreicht eine Lebensdauer von mehr als 30.000 Stunden« sagt Bernd Kammerer; »somit überlebt sie in der Praxis sogar die Stromversorgung. Der Wartungsbedarf sinkt deshalb. Und im Gegensatz zu einer Natriumdampflampe kann man eine LED praktisch unbegrenzt dimmen; unterhalb einer bestimmten Schwelle bricht hingegen die Gasentladung der Natriumdampflampe zusammen. Dass die LED in puncto Systemwirkungsgrad nur marginal besser ist als die Natriumdampflampe, tritt im Hinblick auf die anderen Vorteile in den Hintergrund.«

Nicht unwesentlich ist außerdem, dass eine LED, im Gegensatz zu manchen anderen Leuchtmitteln, keine UV-Anteile abstrahlt. Diese locken oft Insekten an, deren Rückstände die Leuchtkraft der Laterne mit der Zeit beeinträchtigen.

Einen namhaften Kunden konnte Everlight schon überzeugen: Der Besucher des Everlight-Standes kann sich nicht nur die Light Engine ansehen, sondern auch von einer fertigen Straßenleuchte bestrahlen lassen, die mit diesem Modul ausgerüstet ist.