LED-Arrays für Lampen und Leuchten

Eine neue Form der LED-Beleuchtung kommt aus den USA. Das in Kalifornien angesiedelte Unternehmen Bridgelux hatte die Idee, mehrere blaue LED-Chips auf einem Substrat anzuordnen und den für die Weißlicht-Realisierung erforderlichen gelben Phosphor in eine transparente Schutzschicht einzubringen, die das gesamte Substrat überzieht.

Auf diese Weise gelingt zunächst die kostengünstige Herstellung weißer Mehr-Chip-LEDs. Die Substrate der vier Baureihen sind in Ausführungen mit Lichtstärken von 400, 800, 1200 und 2000 lm erhältlich. Jede dieser Leistungsklassen ist mit drei verschiedenen Schutzschichten erhältlich, die CRI-Werte (Color Rendering Index) von 82 (Warmweiß), 80 (Neutralweiß) und 65 (Kaltweiß) können eingestellt werden.

Der Wirkungsgrad liegt bei den warmweißen LEDs zwischen 50 und 60 lm/W, bei den kaltweißen werden bis zu 80 lm/W erreicht. Dabei integrieren die kleinen Arrays 16 LED-Chips auf dem Substrat, bei den großen sind es 25 Einzelchips. Der Betriebsstrom reicht dabei von 600 mA (440 lm, Kaltweiß) bis zu 1750 mA (2500 lm, Kaltweiß).

Der Wert des thermischen Widerstandes zwischen den LED-Sperrschichten und der Rückseite des Substrats liegt je nach Ausführungsform zwischen 1,5 K/W und 0,5 K/W. Die LED-Arrays sollen nach dem Willen ihrer Entwickler zunächst die klassischen Halogen-Lampen in 12-V-Technik ersetzen.