LED-Ansteuerung für LCD-Hinterleuchtung

Zwei neue Treiber-Module von Endicott erleichtern den direkten Austausch von Kaltkatodenröhren durch LED-Hinterleuchtungen in bestehenden LCD-Designs.

Die Module sind extrem flach, verarbeiten einen weiten Eingangsspannungsbereich und ermöglichen über eine externe PWM-Schaltung die Helligkeitseinstellung (Dimmen) in einem weiten Bereich.

Die klassische Lösung für die Hinterleuchtung eines LCDs besteht in einer flachen Kaltkathodenröhre, die unmittelbar hinter dem LCD-Panel angebracht dieses vollflächig durchleuchtet. Ein Nachteil dabei ist die relativ hohe Spannung, die für den Betrieb der Kaltkatodenröhre im System erzeugt werden muss, ein weiterer besteht darin, dass die Grundhelligkeit der Neon-Röhre fest vorgegeben ist und sich nicht einstellen lässt.

Die Endicott Research Group bietet unter dem Namen »Smart Force« zwei neue Treiberplatinen für die Ansteuerung von LED-Ketten für die Hinterleuchtung von LCDs bis zu einer Bildschirmdiagonale von 38 cm (15 Zoll). Die Module der SFDE-Baureihe (E für Economical) messen 28,2 mm x 78,7 mm und sind weniger als 5 mm hoch. Sie können mit Eingangsspannungen zwischen 10 V und 20 V betrieben werden und bieten über eine externe PWM-Schaltung (Pulsweitenmodulation) die Möglichkeit, die angeschlossenen LEDs im Verhältnis 500:1 zu dimmen.

Die Module der SFDM-Baureihe (M für Miniatur) sind 24,4 mm x 55, 6 mm groß, auch hier beträgt die Bauhöhe weniger als 5 mm. Der Eingangsspannungsbereich liegt zwischen 8 V und 20 V, die Helligkeit kann im Bereich 250:1 eingestellt werden.

Beide Module arbeiten zusammen mit den »Smart Force«-LED-Hinterleuchtungselementen von Endicott, bei deren Konstruktion die thermische Auslegung im Vordergrund stand. Dadurch können die Elemente die Kaltkatodenröhren in bestehenden LCD-Designs direkt ersetzen.