Kenianisches Dorf hat erstmals elektrisches Licht

Im Rahmen eines Pilotprojekts von Osram haben die 6000 Bewohner einer kenianischen Kleinstadt mithilfe spezieller akkubetriebener Energiesparlampen erstmals elektrisches Licht.

In Mbita am Ufer des Viktoriasees befindet sich eine große Energiestation, die von der Sonnenenergie gespeist wird. An dieser sogenannten Energy Hub können die Bewohner des Dorfes die leeren Akkus für die Sparlampen gegen volle Akkus austauschen oder neue Leuchten mit integriertem Akku gekommen.

100 Kenianische Schilling – umgerechnet rund ein Euro – kostet eine Akkuladung, die für zwölf Stunden reicht. Damit ist das Licht, das mit Sonnenkraft betrieben wird, rund 30 Prozent günstiger als das mit Petroleum erzeugte.



An den Energy Hubs sollen sich zukünftig auch Handys und andere elektrische Geräte aufladen lassen können.

Derzeit arbeitet Osram an drei weiteren Ladestationen in Kenia und Uganda. Außerdem ist der Bau eines Energy Hubs in Indien geplant.