e-Signage: gedruckte und organische Anzeigen boomen

Der weltweite Markt von gedruckten und organischen Displays im Bereich »e-Signage« wird nach Angaben einer Marktanalyse von NanoMarkets bis 2015 einen Umsatz von insgesamt 2,5 Milliarden Dollar erreichen.

Laut des aktuellen Reports werden künftig elektrophoretische Displays, elektrochrome Displays, bistabile Anzeigen und Feld-Emissions-Displays, OLEDs, Elektrolumineszenz-Materialien und leuchtende Kohlenstoff-Nanoröhrchen-Technologie vermehrt in »e-Signage«-Bereichen eingesetzt, von großen Plakatwänden bis zu kleinen elektronischen Preisschildern. Davon werden sowohl Hersteller von OLEDs und papierartigen Displays profitieren als auch deren Zulieferer, etwa Materialhersteller und Ausrüster.

Die neuen LCD-Anzeigen sind gegenüber konventionellen insbesondere bei der elektronischen Preisauszeichnung an Supermarktregalen oder Verkaufsautomaten von Vorteil: Die Displays sind flexibler, bei Sonneneinstrahlung gut lesbar und im Stromverbrauch besonders niedrig. Rund 35 Millionen Anzeigen werden laut NanoMarkets bereits 2008 voraussichtlich benötigt. Bis 2015 sollen bedruckte und organische Point-Of-Purchase-Displays (POP) einen Umsatz von 1,4 Milliarden Dollar erwirtschaften.

Bei großformatigen Werbeanzeigen werden nach Meinung der Analysten reflektierende Displays hinterleuchtete Displays oder LED-Anzeigen mehr und mehr verdrängen, da sie auch im Sonnenlicht gut lesbar sind, dabei jedoch wesentlich weniger Strom benötigen. Die Erlöse mit organischer und druckbarer Elektronik für Plakatwände und großen Werbeflächen sollen bis 2015 auf 320 Millionen Dollar steigen. Und auch OLEDs werden auf dem »e-Signage«-Markt mehr denn je gefragt sein - unter anderem deswegen, weil sie ein für die Werbung notwendiges breites Farbspektrum anzeigen können. OLEDs sollen in diesem Marktsegment bis 2015 rund 303 Millionen Dollar Umsatz einbringen.