Smartwatches & Co. Displaymarkt für Wearables hat enormes Wachstumspotenzial

Wearables entwickeln sich von reinen Nerd-Gadgets zu schicken Modeartikeln. Damit sie sich auf dem Massenmarkt durchsetzen können, sind flexible Displays entscheidend. Die Umsätze bei Displays für Wearables könnten in den kommenden Jahren um 80 % jährlich wachsen.

Der Displaymarkt für Wearables wird in den kommenden Jahren voraussichtlich ein rasantes Wachstum erleben. Für dieses Jahr rechnet IHS Technology mit einem Umsatz von 300 Millionen US-Dollar. In den nächsten vier Jahren werden die Displayumsätze bei Wearables den Prognosen nach um jeweils mehr als 80 % pro Jahr wachsen. Im Jahr 2023 könnten sich die Umsätze laut den momentanen Einschätzungen auf etwa 22,7 Milliarden US-Dollar belaufen.

Bezüglich der Stückzahlen sagt IHS Technology einen Anstieg von 54 Millionen ausgelieferten Displays im Jahr 2014 auf 800 Millionen Stück im Jahr 2023 voraus.

Für eine hohe Marktdurchdringung hält das Marktforschungsunternehmen mehrere Punkte für entscheidend. Dazu gehören eine gute Ablesbarkeit bei Sonnenlicht, ein geringer Strombedarf sowie flexible Möglichkeiten hinsichtlich Formfaktor und Design. Neue Displaytechniken wie Dehnbarkeit, Biegsamkeit usw. könnten im Falle der Marktreife den Anforderungen anspruchsvollerer Wearable-Designs genügen.

„Wearables sind weit mehr funktionelle Modeartikel als elektronische Geräte“, meint Sweta Dash, Senior Director für Research and Display bei IHS. „Da jedoch der Modemarkt vor allem durch das Design bestimmt wird und weniger durch die bloße Funktionalität, müssen Wearables wie Smartwatches und damit vor allem die zum Einsatz kommenden Displays in verschiedensten Formaten herstellbar sein.“ Nach Einschätzungen von IHS werden Smartwatches vorerst die größten Markttreiber des Wearable-Marktes sein.