Forschungserfolg Die OLED an der Steckdose

Philips hat zusammen mit der TU Braunschweig ein OLED-Modul entwickelt, das direkt mit Wechselspannung betrieben werden kann. Es kommt ganz ohne AC/DC-Wandler aus.

Normalerweise werden OLEDs mit einem niedrigen Gleichstrom betrieben. Für den Netzbetrieb von OLED-Lampen muss der Wechselstrom daher erst einmal umgewandelt werden.

Die Forscher haben nun ein existierendes OLED-Material so weit modifiziert, dass es höhere Spannungen und Wechselstrom verträgt. Um tatsächlich 230 Volt Wechselspannung anschließen zu können, müssen allerdings mehrere OLED-Module in Reihe geschalten werden. Das neue OLED-Modul ist ähnlich wie eine LED über dien Stromstärke dimmbar, wie genau dies realisiert wurde, wollte Philips aber nicht verraten.

Bei dem OLED-Modul handelt es sich um einen ersten Prototypen, der im Rahmen des Forschungsprojektes »TOPAS 2012« entstanden ist. Philips schätzt, dass dieses OLED-Modul frühestens in zwei bis drei Jahren marktreif ist. Auf deutscher Seite beteiligt sich das Institut für Hochfrequenztechnik der TU Braunschweig an den Forschungen.