Deutscher Zukunftspreis für LED-Forscherteam

Für herausragende Forschungsleistung bei innovativen Lichttechnologien erhalten Dr. Klaus Streubel und Dr. Stefan Illek von Osram sowie Dr. Andreas Bräuer vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik den diesjährigen Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation.

Mit dem Deutschen Zukunftspreis 2007 werden die Dünnfilm-Chiptechnologie und ihr Einsatz in der Ostar LED-Familie ausgezeichnet. Diese Technologie ermöglicht einerseits die Herstellung sehr leuchtstarker LED-Chips und erlaubt andererseits ihre Anordnung dicht nebeneinander zu einer größeren Leuchtfläche.

Die Leuchtdioden von Osram machen durch die innovative Technologie neue Anwendungen möglich: vom Einsatz in Mini-Projektoren und Rückprojektionsfernsehern, Nachtsichtgeräten in Autos bis zur flächendeckenden Verwendung in der Allgemeinbeleuchtung. Somit können die LEDs jetzt beispielsweise in Front- und Rücklichtern von Autos gezielt die Sicht im Straßenverkehr verbessern und eröffnen zudem neue Gestaltungsmöglichkeiten der Scheinwerfer.

Für den vom Bundespräsidenten Horst Köhler in Berlin verliehenen Deutschen Zukunftspreis 2007 waren neben hervorragenden technischen, ingenieur- und naturwissenschaftlichen Leistungen vor allem der Anwendungsbezug, die Marktfähigkeit sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen die entscheidenden Auswahlkriterien. Dieser Preis ist die renommierteste Auszeichnung für Forschung und Entwicklung in Deutschland und wird heuer zum elften Mal verliehen.