Toshiba 4-A-Gate-Treiber-Optokoppler mit intelligenter Fehlererkennung

Die Isolationsspannung des Gate-Treiber-Optokopplers liegt bei mindestens 5000 V.

Zur Ansteuerung von IGBTs und MOSFETs mit 4 A eignet sich der von Toshiba vorgestellte TLP2514. Er kann Fehlfunktionen sowohl erkennen als auch verarbeiten.

Der im SO16L-Gehäuse mit einer Bauhöhe von nur 2,3 mm untergebrachte Gate-Treiber-Optokoppler TLP5214 von Toshiba steuert IGBTs und MOSFETs mit 4 A Ausgangsstrom.

Zu den Schutzfunktionen des TLP5214 zählen eine IGBT-Desaturation-Erkennung, aktives Miller-Clamp, die Soft-IGBT-Abschaltung, Unterspannungsabschaltung sowie Unterspannungsfehlererkennung. Das Erkennen und Verarbeiten von Fehlfunktionen in einem Chip soll dazu beitragen, die Gesamtsystemkosten zu verringern.

Innerhalb des Betriebstemperaturbereichs bis 110 °C zeichnet sich der Baustein durch eine maximale Signalverzögerung von 150 ns und Laufzeitunterschiede von höchstens ±80 ns aus. Der Optokoppler mit einer Stromaufnahme von maximal 3,5 mA hat einen Ausgangsspannungsbereich von 15 bis 30 V. Seine Isolationsspannung beträgt mindestens 5000 Veff und die Luft- und Kriechstrecke wird mit mindestens 8 mm angegeben.