Noch treiben US-Designs den IC-Weltmarkt

Die Entwicklung elektronischer Geräte in den USA generiert laut iSuppli eine weltweite Halbleiternachfrage von 62 Mrd. Dollar, 34,9 Prozent des gesamten Halbleiterumsatzes in 2006. Das ist gegenüber den 58,3 Mrd. Dollar von 2005 ein Plus von 6,6 Prozent.

Allerdings nimmt, in Prozent gerechnet, der Anteil des durch Entwicklungen in den USA generierten Halbleiterumsatzes ab, der 2005 bei 35,2 Prozent lag.

An zweiter Stelle liegt 2006 Japan mit einem Anteil von 24,9 Prozent, gefolgt von Taiwan mit 8,6 Prozent. Ein schnelles Wachstum legt mit plus 26,1 Prozent China vor. 6,5 Prozent des weltweiten Halbleitereinkaufs gehen 2006 laut iSuppli auf die Designs zurück, die in China durchgeführt werden (allerdings nicht nur durch chinesische Firmen). 2005 lag dieser Anteil noch bei 5,6 Prozent. Damit überholt China in diesem Jahr Deutschland und Südkorea und rückt auf Platz 4 vor.

Den Wachstumsrekord hält Indien, dessen Anteil 2006 um 76 Prozent steigt. Laut iSuppli werden in Indien zumeist Designs für drahtlose elektronische Geräte durchgeführt. Auch Polen und die Slowakai legen mit 60 bzw. 53 Prozent kräftig zu.

Um den Einfluss regionaler Designaktivitäten auf den Halbleitereinkauf zu ermitteln, hat iSuppli ihr Regional Design Influence Tool entwickelt, das den Einkauf von 172 OEMs weltweit untersucht. Die OEMs repräsentieren 75 Prozent des weltweiten Chip-Markts. Die Daten bricht das Tool auf 30 Halbleiterkategorien und 41 Länder herab.