next!-Interview mit Guido Wolf, LeCroy Europe

next!, der Media-Informationsdienst der Herzen, berichtet nicht nur für, sondern auch über Mediaentscheider. Wir sind ja unter uns. Diesmal stellt next! ganz persönliche Fragen an Guido Wolf, Marketing Manager EMEA Region bei LeCroy Europe.

next!: Herr Wolf, Sie arbeiten in Heidelberg.Ist Heidelberg wirklich die schönste Stadt Deutschlands? 
Guido Wolf: Für einen Kurzbesuch mit Sicherheit sehr interessant, wenn man dort allerdings aufgewachsen ist, dann fallen eher negative Aspekte ins Gewicht wie die vielen Touristen, eine restriktive Verkehrspolitik, wenig interessante Einkaufsmöglichkeiten und hohe Immobilienpreise. Ich fühle mich Mannheim wesentlich näher – schön auf den zweiten Blick, dafür offene, nette und bodenständige Leute, viel Leben und klasse zum Einkaufen.

next!: Heidelberg ist weit über 300 Kilometer von Fröttmaning entfernt. Was könnte Sie trotzdem dazu bringen, das schöne Heidelberg für kurze Zeit zu verlassen, um in den Münchner Norden zu reisen, der bisher vor allem bekannt war für eine der schönsten Mülldeponien Deutschlands?
Guido Wolf: Blauer Himmel, kalte Temperaturen, schöner harter Kunstschnee und frisch geschliffene Kanten auf den Carvern, dann passt es schon.
Naja, und wenn man schon da ist, dann nimmt man anschließend noch ein Champions-League Spiel in der Allianz-Arena mit ...
 
next!: Für welchen Fußballverein schlägt Ihr Herz?
Guido Wolf: FC BAYERN natürlich – aber zumindest aus Lokalpatriotismus müssen wir ab sofort auch Hoffenheim die Daumen drücken. Da wird was Tolles aufgebaut, was nicht nur auf Geld basiert.
  
next!: Werden Sie als Bayern-Fan an Ihrem Wohnort diskriminiert? 
Guido Wolf: Na klar, wobei meine Frau („ich bin grundsätzlich immer gegen Bayern“) alles in den Schatten stellt.
  
next!: Stellen Sie sich vor, Sie rufen bei einem Wunschkonzert im Radio an und kommen durch. Welches Lied würden Sie sich wünschen?
Guido Wolf: Kommt auf die Stimmung an, aber wohl ein Song einer jungen Dame wie Tina Dico, Maria Mena, Colbie Caillet etc. Wenn allerdings gerade zuviele Anzeigenverkäufer angerufen haben, kann es aber auch mal was Härteres sein ... Da fällt mir spontan „Hells Bells“ ein.

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Wo würden Sie gerne mal (wieder) zwei Wochen Urlaub machen?
Guido Wolf: Philipp Island oder Heron Island in Australien
  
next!: Wo würden Sie ungern/niemals Urlaub machen?
Guido Wolf: In einem All-Inclusive Club-Hotel an der Costa Brava oder auf einem Campingplatz am Lido
  
next!: Wie müsste das Thema einer Talkshow bei Anne Will heißen, dass Sie als Gast dort hingehen würden?
Guido Wolf: Alles soll bleiben wie es ist - der Deutsche, das reformresistente Wesen
 
next!: Seit 1991 wird das „Unwort des Jahres“ ermittelt. Wie lautet Ihr persönliches Unwort des Jahres?
Guido Wolf: China
  
next!: Was ist Ihr absolutes Lieblingsessen?
Guido Wolf: Ein Bistecca Fiorentina in der Toskana mit ein wenig Olivenöl drüber, Rosmarin-Kartoffeln und dazu ein kräftiger 97er Chianti. Anschließend Créme Brûlée.
 
next!: Gab es einen Lehrer in der Schule, der Sie nachhaltig beeinflusst hat (und wenn ja, warum)?
Guido Wolf: Außer einer gewissen Sympathie für den ein oder anderen ehrlich gesagt nicht wirklich und wenn ich mir die Bewertungen meiner noch aktiven Lehrer (sind doch noch einige) auf Spickmich.de anschaue, verstehe ich auch warum. Deren Durchschnittsnote liegt so um die 4.0
  
next!: Haben Sie einen Lieblingswitz?
Guido Wolf: Bestimmt, wenn ich mich nur daran erinnern könnte...