Neuartiges Tool für On-Chip-Emulatoren

Mit dem Universal Emulation Configurator (UEC) von pls steht jetzt ein Konfigurationstool für Messaufgaben mit On-Chip-Emulatoren zur Verfügung, das unabhängig von der jeweiligen Ziel – und Emulatorhardware eine funktionale Beschreibung der anfallenden Aufgaben auf Basis einer Zustandsmaschine ermöglicht.

Durch das Zusammenfügen vordefinierter, parametrisierbarer Teilaufgaben aus erweiterbaren Bibliotheken lassen sich mit dem UEC komplexe Analysevorgänge auf einem hohen Abstraktionsniveau schnell und einfach definieren.

Um dem Anwender einen möglichst hohen Freiheitsgrad bei der Beschreibung von Analyseaufgaben zu gewährleisten, bietet der Universal Emulation Configurator verschiedene Schnittstellen, die hierarchisch aufeinander aufsetzen. Die erste Stufe bildet dabei eine als Trace Qualification Language (TQL) bezeichnete assemblerähnliche Sprache, die als Anpassungsschicht zwischen den hardwareunabhängigen, oberen Schichten und der Emulatorhardware selbst dient.

An die Syntax von C lehnt sich die Notation der zweiten Stufe an. Die als High Level TQL (HTQL) bezeichnete Sprache gestattet dem Anwender auch ohne detaillierte Kenntnis der Hardwareressourcen eine abstrakte Beschreibung von Analyseaufgaben. Die Trace-Aufgabe wird mit Hilfe von einfachen, bedingten Trace-Aktionen bzw. durch eine Zustandsmaschine beschrieben. Somit können auch komplexere Debug-Aufgaben vergleichsweise einfach realisiert werden.

Das eigentliche Nutzerinterface und damit die dritte Stufe bildet ein maskenbasierter, blockorientierter Editor. Er setzt als Frontend auf dem HTQL-Compiler auf und erzeugt aus einer aus vordefinierten Bausteinen zusammengesetzten Messaufgabe den zugehörigen HTQL-Code.