Echtzeit-Anwendungen, Visualisierung, Multi-Core und Virtualisierung, die Herausforderungen für das Jahr 2008 Multi-Core-Systeme sinnvoll nutzen

Embedded-Computer mit Multi-Core-Prozessoren bergen das Potential, bisher separat betriebene Applikationen auf einem Gerät zusammenzufassen. Positive Effekte wie kürzere Entwicklungszeiten und Kosteneinsparungen bei der Hardware stellen sich aber nur dann ein, wenn...

Echtzeit-Anwendungen, Visualisierung, Multi-Core und Virtualisierung, die Herausforderungen für das Jahr 2008

Embedded-Computer mit Multi-Core-Prozessoren bergen das Potential, bisher separat betriebene Applikationen auf einem Gerät zusammenzufassen. Positive Effekte wie kürzere Entwicklungszeiten und Kosteneinsparungen bei der Hardware stellen sich aber nur dann ein, wenn bisherige Applikationen ohne aufwendige Anpassungen auf der neuen Hardware lauffähig sind.

Seit Einführung der Multi-Core-Technik besteht der Wunsch, zwei oder mehr Applikationen in einem einzigen System zusammenzuführen, um damit unter anderem Kosten einzusparen. Von Seiten der Hardware stellt sich das relativ einfach dar: Applikationen und deren Tasks/ Threads können einzelnen Cores zugewiesen werden. Doch was ist, wenn die Steuerung unter einem anderen Betriebssystem läuft, als die Visualisierung? Und dies ist nicht selten der Fall:

  • Zur Visualisierung (HMI) werden meist Microsoft Windows oder ein Linux-Betriebssystem eingesetzt.
  • Bei PC-basierten Steuerungen ist die Systemauslegung deutlich hybrider. Hier werden sowohl deterministische als auch nicht-deterministische Betriebssysteme auf unterschiedlichen Hardwarekonfigurationen eingesetzt.
  • Als dritte Kategorie gab es auch vor dem Aufkommen der Multi-Core-Prozessoren schon Betriebssysteme bzw. Betriebssystemerweiterungen, mit denen Visualisierung und Echtzeit-Steuerung auf einem System liefen.
  • Die vierte Kategorie sind proprietäre Steuerungsapplikationen, die ohne Betriebssystem direkt auf der Hardware betrieben werden.