Mikro-und Nanofirmen wachsen

Der Großteil der Unternehmen die Mikro-, Nanotechnik bzw. neue Materialen herstellen ist relativ jung. Doch die Branche wächst und erobert neue Märkte.

Genaue Zahlen dafür wird der IVAM - Fachverband für Mikrotechnik auf der Hannover Messe (16.-20. April) bekannt geben.

Bis jetzt ließ der Verband, in dem 240 Unternehmen und Institute aus der Mikro-und Nanotechnik organisiert sind, verlauten, dass die Hälfte der Firmen ihren Umsatz im Export verdient. Wichtigster Abnehmer für die deutschen Produkte sind dabei die USA. In Europa ist die Schweiz der bedeutendste Exportpartner. In Asien ist Japan der größte Markt für diese Techniken. Aber auch in Südkorea, China und Indien steigt die Nachfrage nach Mikro-/Nanotechnik und neuen Materialien.

Die wichtigsten Zielbranchen für diese Techniken sind die Medizintechnik, die Halbleiterindustrie, die Sensor-, Mess- und Regeltechnik sowie die optische Industrie.

Auch über die Größe der Firmen gab es vorab Informationen: Demnach haben 80 Prozent der im IVAM organisierten Unternehmen und Institute bis zu 50 Mitarbeiter. 10 Prozent beschäftigen sogar mehr als 200 Angestellte.

Auch die Umsätze dieser Unternehmen steigen langsam an. So verdienten 16,7 Prozent von ihnen mehr als 10 Millionen Euro im Jahr 2006. Im Vorjahr waren es noch 15,2 Prozent. 35 Prozent haben immer noch einen Umsatz zwischen 1 und 5 Millionen Euro.