Methodik für Halbleiter-IP-Design

Die selbst entwickelte Design-Wiederverwendungs-Methodik CoReUse und das QCore-Tool von NXP sind ab sofort für die Halbleiterindustrie per Lizenzierung durch IPextreme erhältlich.

CoReUse steht für ein über zehn Jahre währendes Investment von NXP, um ein übergreifendes System zu schaffen, das Designern erlaubt wieder verwendbare intellectual Property (IP) zu entwickeln. CoReUse wird weltweit von fast jeder NXP-Designgruppe als Standard zur Entwicklung von IP verwendet,  die innerhalb des gesamten Unternehmens gemeinsam genutzt werden kann.

CoReUse basiert auf einer Reihe von Spezifikationen, Guidelines und Templates, die Entwickler beim Entwicklungsprozess für wieder verwendbare, digitale und analoge Signale (AMS) sowie RF-IP mit folgenden Inhalten unterstützen:

- CoReUse Foundation. Eine Auswahl an Referenz-Handbüchern, die CoReUse-Standards und –Constraints berücksichtigen sowie Directory-Strukturen, Namenskonventionen und Referenz-Karten für Verilog- und VHDL-Designs definieren.
- Design-for-Test-Spezifikationen (DfT) für CTAG/IEEE1500 und Unterstützung für AMS-Testläufe als auch Hochgeschwindigkeits-I/O-Technologien.
- Zusätzliches Spezifikationsset, speziell für AMS und RF-IP.
- System-Level-Spezifikationen für die Transaktion-Level-Modellierung, SoC-Integration unter Verwendung des IP-XACT-Standards und PSL-Erläuterungen des SPIRIT-Consortiums.
- Architektonische Level-Spezifikationen für die Verwendung von On-Chip-Bussen, die die Entwicklung von IP-basierten Plattformen erlauben.
- Dokumentations-Templates für Entwickler, um Schlüsselinformationen über die IP-Entwicklung erfassen zu können.

Ein bedeutender Begleiter des CoReUse-Standards ist das QCore-Tool von NXP, das automatisch die Ergebnisse und Übereinstimmung mit der Dokumentation des Standards überprüft. QCore liefert ein Zertifikat, das IP bezüglich ihrer Übereinstimmungsklasse gegenüber dem CoReUse-Standard klassifiziert. Dadurch haben Entwickler die Möglichkeit das »Vollständigkeits-Level« und die Qualität, die die IP erreicht, einzuordnen.