WiMAX als Messtechnik-Herausforderung

Der nicht unumstrittene Standard WiMAX (Worldwide Interoperability for Microwave Access) gehört derzeit zu den besonders aktiven Bereichen in der Wireless-Industrie, was auch messtechnische Herausforderungen stellt.

Der nicht unumstrittene Standard WiMAX (Worldwide Interoperability for Microwave Access) gehört derzeit zu den besonders aktiven Bereichen in der Wireless-Industrie, was auch messtechnische Herausforderungen stellt.

WiMAX basiert auf dem Standard IEEE 802.16. Der Standard IEEE 802.16d-2004 eignet sich für Anwendungen ohne Wechsel der Funkzelle im laufenden Betrieb (fixed) und wurde für Punkt-zu-Mehrpunkt-Netzwerke mit einer Flächenabdeckung bis zu 50 km und für Übertragungsraten bis 70 Mbits/s sowie einem Kanalabstand von 20 MHz entwickelt. Als MAN (Metro Area Network) dient er für die letzte Meile hauptsächlich als Alternative zu DSL und Kabelmodems. Auf Grund der großen Bandbreite ist WiMAX aber auch eine Vernetzungstechnik für Unternehmen und eine Alternative zu drahtgebundenen Verbindungen.

Das IEEE hat aber auch noch eine „mobile WiMAX-Version“ unter der Bezeichnung IEEE 802.16e standardisiert. Dieser Standard eignet sich für mobile Multimedia-Anwendungen mit vollem Funktionsumfang wie für VoIP (Voice-over-IP) sowie Video-, Datenund Audio-Übertragungen. Zudem kann er mit dem vergleichbaren südkoreanischen Standard WiBro zusammenarbeiten.