Messtechnik Vitaldaten loggen

Der medizinische Datenlogger »smartMediLog«

Speziell für Lehr- und Forschungszwecke sind hochwertige medizinische Messinstrumente häufig zu teuer - besonders, wenn sie auch noch klein und möglichst flexibel einsetzbar sein sollen. Dabei benötigt man in diesen Bereichen häufig gar nicht alle Funktionen, welche die Profigeräte zur Verfügung stellen.

Unter dem Arbeitstitel »smartMediLog« entwickeln die beiden Unternehmen optiMEAS und DeMeTec gemeinsam ein drahtloses, batteriegestütztes Messsystem zur schnellen Erfassung neurophysiologischer Signale.

Es soll ein neurophysiologisches Messgerät entstehen, das in der medizinischen Forschung und der Lehre einsetzbar ist. Das Gerät ist tragbar und batteriebetrieben, wobei die Möglichkeit besteht, Messwerte drahtlos an eine medizinische »Daten-Cloud« zu übertragen. Darüber hinaus ist die Messgeschwindigkeit deutlich höher als bei vergleichbaren Standardgeräten und es können nicht nur neurophysiologische Signale, sondern auch beliebige andere Messgrößen wie beispielsweise Temperatur, Atemluftfeuchte oder Blutdruck gemessen werden.

Ein Ziel ist es, das Verständnis der Medizinstudenten für neurologische Vorgänge zu verbessern. In der Forschung ergeben sich durch die Mobilität und Flexibilität neue Möglichkeiten zur Diagnose. Aber auch im klinischen Umfeld sind verschiedene Einsatzfelder denkbar. Der interne Aufbau des Gerätes verfolgt durchgängig ein Plattformkonzept, sowohl beim Aufbau der Hardware, als auch der Software. Dadurch können einzelne Komponenten des Gerätes mit geringen Aufwendungen modifiziert und an neue Anwendungen angepasst werden. Diese Basisplattform kommt bei OptiMEAS in der Serie der »smartLog«-Geräte zum Einsatz.

Bei der Entwicklung arbeiten die beiden Firmen optiMEAS und DeMeTec eng zusammen. DeMeTec trägt mit seiner Erfahrung in der Medizingeräteentwicklung und optiMEAS in der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, sowie der technischen Softwareentwicklung zum Entwicklungserfolg bei. Ergänzt wird die Kooperation durch die Beteiligung des physiologischen Instituts der Universität Bern, das die Firmen durch medizinische Beratung und klinische Tests unterstützt. Die Entwicklung wird durch die Förderinstitution HessenAgentur, das Land Hessen sowie den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE gefördert.