Vistec Semiconductor Systems: Am neuen Standort weiter auf Erfolgskurs

Die Vistec Semiconductor Systems GmbH, ehemals Leica Microsystems Semiconductor GmbH, hat ihren neuen Firmenhauptsitz in Weilburg eröffnet und erwartet für 2007 eine deutliche Steigerung des Auftragseingangs.

Vistec Semiconductor Systems ist aus der Halbleitersparte von Leica Microsystems hervorgegangen, die 2005 an den US-Finanzinvestor Golden Gate Capital verkauft wurde. Das Unternehmen stellt optische Inspektions- und Reviewsysteme, Maskenmetrologiesysteme sowie Makro- und Mikro-Defektdetektionssysteme für die Halbleiterindustrie her. Mit dem Umzug hat es nun auch die räumliche Trennung von Leica Microsystems vollzogen.


Mehr als fünf Millionen Euro hat Vistec in den Ausbau des Standortes Weilburg investiert. Bereits im Januar zogen etwa 150 Mitarbeiter aus dem nahe gelegenen Wetzlar nach Weilburg um, nun sind alle knapp 250 Mitarbeiter unter einem Dach vereint. Die Fläche des ehemals reinen Produktionsstandortes Weilburg wurde um 130 neue Räume auf 12.500 qm erweitert. Zudem wurden neue Reinräume errichtet, so dass nun insgesamt mehr als 1700 qm Reinraumfläche zur Verfügung stehen.

Außerdem bietet das über 200.000 qm große Grundstück Platz für die weitere Expansion, denn auch die Mitarbeiterzahl ist gewachsen: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Beschäftigten um mehr als 20, und für 2007 sind weitere Neueinstellungen geplant.


»Wir haben 2006 unseren Umsatz um 24 Prozent auf 87 Millionen Euro gesteigert. Es war das dritte Jahr in Folge mit einem zweistelligen Umsatzzuwachs«, erläutert Vistec-Geschäftsführer Gerhard Ruppik. »Der aktuelle Auftragseingang stützt die Pläne für 2007: erstmalig in der Unternehmensgeschichte wollen wir einen Umsatz im dreistelligen Millionenbereich erzielen.« Angesichts der guten Auftragslage hält Ruppik dies für »anspruchsvoll, aber durchaus realistisch.«