Verzahnungen vermessen

Werkstücke, die hohen Belastungen ausgesetzt sind, erleiden häufig Schleifbrandschäden. Um solche und ähnliche Defekte zu erkennen, eignet sich ein Inspektionsgerät für Verzahnungen.

Speziell für die Inspektion von Verzahnungen und zylindrischen Formen hat Wenzel Geartec seine aktuelle Serie von Verzahnungsmessgeräten »INOVA« konzipiert. Das relativ kompakte Vierachs-Messsystem soll, so der Hersteller, wenig anfällig für thermische Einflussgrößen sein, zum anderen soll die neuartige Architektur die Fehleraddition minimieren.

Die Inova bietet eine 2+2 Achsen-Kombination im Gegensatz zur traditionellen 3+1 Anordnung. Die Z-Achse mit integriertem Drehtisch ist somit unabhängig von der X- und Y-Achse positioniert.

Das Konzept setzt auf die Unterstützung von Multisensorik. Neben dem Sortiment an Scanning-Messtastern von Renishaw werden Oberflächenmessungen und Detektoren zur Schleifbrandprüfung unterstützt. Schleifbrandschäden sind ein industrielles Problem bei hochbelasteten Bauteilen. Mit der Barkhausenrauschen-Prüfausstattung von Stresstech gewährleistet Wenzel nun auch die schnelle Prüfung auf Schleifbrand und Wärmebehandlungsfehler.

Durch die integrierte pneumatische Schwingungsdämpfung ist kein extra Fundament nötig, was den Einsatz im Fertigungsbereich erleichtert. Der Messbereich bietet Platz für Werkstücke mit Durchmessern bis zu 270 mm. Neben den Softwarepaketen von Wenzel GearTec kann die komplette Softwarebibliothek der Wenzel Group in Verbindung mit den Produkten der INOVA-Reihe eingesetzt werden. Der modulare Aufbau des Systems erlaubt es, individuelle Lösungen zu konfigurieren.