„Universal-Bus“ wird für immer mehr Messtechnik-Anwendungen genutzt USB in der Messtechnik

Der USB hat sich von einem Peripheriebus für Mäuse, Tastaturen und anderes Computerzubehör hin zum Bus erster Wahl für eine breite Palette von Anwendungen in der Messtechnik entwickelt.

„Universal-Bus“ wird für immer mehr Messtechnik-Anwendungen genutzt

Der USB hat sich von einem Peripheriebus für Mäuse, Tastaturen und anderes Computerzubehör hin zum Bus erster Wahl für eine breite Palette von Anwendungen in der Messtechnik entwickelt.

In der Messtechnik-Branche durchgeführte Umfragen zeigen regelmäßig, dass Ingenieure sich bei Datenerfassungsanwendungen öfter für den USB als für andere Busse entscheiden. Ungebrochen also ist der Trend hin zum USB als preisgünstigem und überall verfügbarem Datenübertragungsbus. LXI (das Messtechnik-Ethernet) hat sicher ebenso seine Anwendungsfelder wie der immer noch anzutreffende „Alt-GPIB“. Dennoch: USB ist der Favorit bei den PC-Messtechnikern.

Spezielle „Turbo“-Funktionen für den USB

Da also der USB immer größere Verbreitung findet, arbeiten viele Firmen daran, die Kluft hinsichtlich der Leistung zwischen USB- und Steckkarten-Systemen (PCI bzw. PCI Express) für die Datenerfassung zu schließen. Eine der zwei Hauptanforderungen, die Anwender stellen, wenn sie USB nutzen, ist die Möglichkeit, große Datenmengen gepuffert erfassen zu können. Die zweite besteht darin, eine Einzelpunktsteuerung eines langsameren physikalischen Vorgangs oder Systems ausführen zu können.

National Instruments (www.ni.com) hat in diesem Zusammenhang zur Geschwindigkeitssteigerung die Streaming-Technologie zum Patent angemeldet. Sie ermöglicht den direkten Speicherzugriff für USB-Geräte mit eigener Stromversorgung oder für solche mit Versorgung über den Bus. Die dahinter stehende Technik: Beim Datenerfassungsgerät ist jeder Datenerfassungs-I/O-Kanal einem Endpunkt an der USB-Schnittstelle zugeordnet. Jeder I/O-Kanal überträgt die Daten direkt an den entsprechenden USB-Endpunktpuffer und umgekehrt. Der lokale Controller greift dabei nicht ein, so dass eine höhere Übertragungsrate möglich wird. Während dieser Übertragungen kann der Controller unabhängig jede der weiteren Schnittstellen konfigurieren, ohne dadurch die DMA-Übertragungen zu beeinflussen.