Sensor Test
Vom 22. bis 24. Mai 2012 öffnet die Messtechnik- und Sensorik-Fachmesse »Sensor+Test« wieder ihre Pforten. Produktneuheiten und News gibt es in unserem Special.
SMT
Unser Special bündelt News und Produktmeldungen von der Fertigungsmesse »SMT Hybrid Packaging« 2012.
Produkte des Jahres
Webinar
Embedded Systems - Messen, Triggern und Decodieren mit dem Oszi
Im aktuellen Webinar von LeCroy werden Techniken zum Messen und Analysieren von analogen und digitalen Signalen behandelt. Der Schwerpunkt liegt auf praktischen Beispielen, die sich mit dem Mess-Setup,Triggern und Decodieren verschiedener Busse beschäftigen.
goMatlab
Event: Smart Home Summit
Call for Papers!
Auf dem 2. Energie&Technik Smart Home & Metering Summit am 16. -17. Oktober 2012 in Ludwigsburg dreht sich alles um die Themen Smart Home, Smart Metering, Smart Grid.
Infoboxen Messtechnik
Lassen sich mit »Smart Metering« die Stromkosten im Haushalt senken, so wie es die Industrie suggeriert? Offensichtlich nicht so richtig, wie unser Beitrag zeigt.
Sind Sie Up-to-date? Wir haben die aktuellen Produkte aus der Sensorik für Sie, liebe Leser, in einer Bilderstrecke zusammengefasst.
Ohne geeignete Testgeräte Serielle USB-Busse können sich Prüfung und Fehlersuche mühsam gestalten. Hintergrundwissen sowohl über USB-Busse als auch über die Funktionsprüfung eines USB-2.0-Busses mit dem Oszilloskop sind unerlässlich.
Die optische Sensormessung mit Faser-Bragg-Gittern (FBG) verwendet Licht anstelle von Strom sowie handelsübliche Glasfasern anstelle von Kupferdrähten. Glasfasern und optische FBG-Sensoren sind nichtleitend, elektrisch passiv und nicht anfällig gegenüber Rauschen durch elektromagnetische Störung.
Kennen Sie sich aus beim wichtigsten Messgerät der Analog- und Digitaltechnik? Viel Spaß beim Tüfteln!
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Marktübersichten Messen und Testen
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Oszilloskop-Technologien für höchste Echtzeit-Bandbreiten
InP-Technologie vs. Frequenzverschachtelung vs. DSP-Boosting
Im Rennen um die höchsten Echtzeit-Bandbreiten hat Agilent mit seiner Infiniium-90000-X-Serie eine neue Marke definiert. Dabei setzt das Unternehmen auf eine eigens entwickelte proprietäre Indiumphosphid-Technologie (InP). Damit erreicht die Hardware dieser Scopes volle 32 GHz, ohne Frequenzverschachtelung und DSP-Boosting anzuwenden. Doch wo genau liegen die Vorteile der InP-Technologie im Vergleich zu den beiden anderen?
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Für die Oszilloskop-Hersteller ist die Bandbreite eine der wichtigsten Kenngrößen unter den technischen Daten – besonders im High-end Bereich: Bietet ein Hersteller die größte Bandbreite, so färbt dieses Renommee auch auf dessen Modelle mit niedrigerer Bandbreite ab. Dabei ist die Entwicklung rasant fortgeschritten: Im Jahr 2007 kam das erste 20-GHz-Oszilloskop auf den Markt, 2009 das erste 30-GHz-Gerät, und nun hat Agilent das erste 32-GHz-Oszilloskop herausgebracht und damit die Führung übernommen.
Doch wie erreichen die Hersteller überhaupt solche hohen Bandbreiten? »Es gibt mittlerweile drei verschiedene Methoden, eine Bandbreite von 20 GHz oder mehr zu realisieren«, erklärt Peter Kasenbacher, Agilents Product Line Manager Oszilloskope. »A) per Vorverzerrung des Frequenzgangs mittels Signalprozessor, das so genannte DSP-Boosting, b) mittels Frequenzverschachtelung, auch als Frequency/Bandwidth Interleaving bekannt, und c) durch reine Hardware-Leistung. Insbesondere die beiden ersten Verfahren haben ihre speziellen Stärken und Schwächen und sind mit Kompromissen behaftet. Vor dem Kauf eines Oszilloskops – besonders im High-end-Bereich - muss man also dessen Messverfahren kennen, weil dies die Messqualität und Genauigkeit maßgeblich beeinflusst.«

DSP-Boosting – Vorverzerrung des Frequenzgangs mittels DSP
Das erste 13-GHz-Oszilloskop arbeitete auf Basis des DSP-Boosting-Verfahrens. Auf diese Weise wurde das Gerät von 12 auf 13 GHz Bandbreite gebracht. »Damals, im Jahr 2004, argumentierten einige, dass diese Technik zu viel Rauschen mit sich bringe, und akzeptierten den Wert nicht als ‚echte’ Bandbreite«, so Kasenbacher. »Im Jahr 2007 allerdings brachte im ersten 20-GHz-Oszilloskop ein ‚DSP-Boost’ die Bandbreite von 16 auf 20 GHz. Die genannte Einschränkung trat etwas in den Hintergrund, weil nun schon zwei Oszilloskophersteller das Verfahren einsetzten, aber auch weil es damals nicht möglich war, 20 GHz Bandbreite auf andere Weise zu erreichen.« Nach Überzeugung des Experten nahm der Markt das erste 20-GHz-Oszilloskop damals auch deshalb an, weil manch ein Ingenieur dachte, man könnte damit Signale von 6 und 8 Gbps besser messen. Kunden kauften also basierend auf der formalen Kenngröße »Bandbreite«, ohne sich in jedem Fall zu viele Gedanken über die Technik zu machen, die hinter dieser Spezifikation stand.
1. Teil: InP-Technologie vs. Frequenzverschachtelung vs. DSP-Boosting
2. Teil: InP-Technologie vs. Frequenzverschachtelung vs. DSP-Boosting
3. Teil: InP-Technologie vs. Frequenzverschachtelung vs. DSP-Boosting
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