Spektrumanalyse noch schneller geworden

Deutliche Verbesserungen vor allem in Bezug auf Erfassungs- und Darstellungs-Geschwindigkeit meldet Textronix für eine bereits im Markt befindliche Spektrumanalysator-Serie.

Die jetzt in Bezug auf höhere Geschwindigkeit optimierte Spektrumanalysator-Reihe ist die seit 2006 im Markt befindliche Tektronix-Serie RSA6000. Von einer Neu-Definition des Wobbel-Spektrumanalysators spricht Tektronix dabei, gemeint ist damit unter anderem die Implementierung einer noch schneller gewordenen DPX-Technologie (Swept DPX), bei der ein schneller Signalprozessor für eine rasche Umsetzung der aufgenommenen Spektrumwerte in eine sich sehr schnell aufbauende Bildschirmdarstellung sorgt.

Der Fortschritt der schnellen Signalprozessoren wurde also hier genutzt – der Analysator ist nicht so lange »blind« wie früher zwischen den Einzelmessungen über den Frequenzbereich hinweg. Konkret soll der DPX-Prozessor 292000 von Spektrumswerten je Sekunde sammeln. Tektronix reklamiert deshalb für diese verbesserten Analysatoren, die im Übrigen mit einer Bandbreite von 110 MHz bei Maximalfrequenzen von 14 GHz aufwarten können, dass transiente Pulse im Spektrum mit einer Dauer bis herab zu 10,3 Mikrosekunden erfassbar werden.

Zusätzlich kann mit der Trigger-On-This-Funktion durch einfaches Zeigen auf einen bestimmten Bereich des Spektrums eine Signalerfassung ausgelöst werden. Mit dem neuen Runt-Trigger besteht des Weiteren die Möglichkeit, Signalpulse, die Amplitudenpegel nicht korrekt einhalten, zu isolieren und aufzuzeichnen. Diese zeit- und amplitudenqualifizierten Trigger sollen vor allem Zeit bei der Fehlersuche ersparen helfen, was insbesondere bei der Untersuchung von HF-Systemen aus der Radar- und Funkkommunikations-technik sowie beim HF-Spektrum-Management wichtig ist.

Der vom Hersteller empfohlene Preis für die Geräte der Serie RSA6000 liegt bei 67.800 Euro. Benutzer-installierbare Upgrade-Pakete für bereits vorhandene Geräte dieser Analysator-Familie sind ebenfalls erhältlich.