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Messtechnik: Endress+Hauser bricht erneut Patent-Rekordmarken

270 Erstanmeldungen und 456 erteilte Patente – das ist die Patent-Bilanz der Endress+Hauser-Gruppe für das Jahr 2015. Damit übertraf der Konzern erneut seine bisherigen Bestmarken.

Die Würdigung der Erfinderinnen und Erfinder hat beim Mess- und Automatisierungstechnik-Spezialisten Tradition: Mitarbeitende, die an einer Patentanmeldung beteiligt waren, werden jedes Jahr zum so genannten Innovatorentreffen eingeladen. Bildquelle: © Endress+Hauser
Die Würdigung der Erfinder hat beim Mess- und Automatisierungstechnik-Spezialisten Tradition: Mitarbeitende, die an einer Patentanmeldung beteiligt waren, werden jedes Jahr zum so genannten Innovatorentreffen eingeladen.

Mehr als sieben Prozent des Umsatzes investiert die Endress+Hauser [1]-Gruppe jedes Jahr weltweit in Forschung und Entwicklung. Die konstant hohe Zahl von Patentanmeldungen aus allen messtechnischen Anwendungsgebieten zeugt von der ungebrochenen Innovationskraft des Schweizer Familienunternehmens.

Zugelegt hat insbesondere der Bereich Analyse, wo sich die strategischen Akquisitionen der letzten Jahre (Analytik Jena, SpectraSensors, Kaiser Optical Systems) bemerkbar machten.

Im Durchschnitt werden vier von fünf Eingaben aus den Reihen der Mitarbeitenden von Endress+Hauser ans Patentamt weitergereicht. Mehr als die Hälfte davon hat globale Bedeutung und wird auch in den USA und China patentiert.

Nur etwa 30 Prozent aller Patente erreicht – oft nach Jahren – wirtschaftliche Relevanz, doch für das Wachstum der Firmengruppe sind diese von entscheidender Bedeutung. »Unsere Schutzrechte schützen nicht nur eine einzelne Innovation, sondern das Unternehmen insgesamt«, erklärt Michael Ziesemer, COO der Endress+Hauser Gruppe. »Mit einem eigenen breiten Patentportfolio können wir Angriffe von Wettbewerbern viel besser abwehren.«

Zweigstelle in den USA

Vor diesem Hintergrund steht auch die Eröffnung eines Büros von PatServe, der Patentrechtsabteilung von Endress+Hauser in Übersee: Am Standort Greenwood/Indiana, wo Endress+Hauser Füllstand-, Durchfluss-, Druck- und Temperaturmesstechnik produziert, sorgen ab 1. April 2016 drei Spezialisten für den Schutz der technischen Innovationen.

Auch die Analysetechnik der Endress+Hauser-Tochterfirmen SpectraSensors (Houston, Texas) und Kaiser Optical Systems (Ann Arbor, Michigan) sowie von Endress+Hauser Conducta (Anaheim, Kalifornien) soll so vor Nachahmern geschützt werden.