Sick AG: Kurzarbeit und Vertriebsoffensive

Vorsicht auf der einen, Offensive auf der anderen Seite: So rüstet sich der Sensorhersteller Sick auf die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise.

Ein Sparmaßnahmenpaket soll unter anderem die Arbeitsplätze der Stammbelegschaft sichern, darüber hinaus will das Unternehmen aber gerade in dieser schwierigen Zeit auch Marktanteile erobern.


Die Sparmaßnahmen umfassen unter anderem eine Kurzarbeitsphase, beginnend ab dem 1.3.2009, in der die Angestellten pro Woche einen Tag weniger arbeiten. »Wir passen die Kapazitäten rechtzeitig an, um so die Arbeitsplätze zu sichern«, erläutert Dr. Robert Bauer, Vorstandssprecher bei Sick. »Schließlich wollen wir unsere Stamm-Mannschaft an Bord behalten, damit wir am Ende der Krise sofort durchstarten können.« Für die Zeit der Kurzarbeit wurden betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen.


Bei Sick sieht man in der Krise aber auch eine große Chance für das Unternehmen. Unter dem Motto »Sick Innovation Marathon 2009« geht der Sensor-Spezialist weltweit mit einer Marketing- und Vertriebskampagne in die Offensive. Dabei steht der direkte Dialog mit den Kunden über individuelle und innovative Lösungen, die gerade in Krisenzeiten die Effizienz in deren Produktion steigern, im Vordergrund. Zudem sollen im Laufe des Jahres 52 neue Produkte auf den Markt kommen.