Rationalisierungen bei RoodMicrotec

Die Integration von Rood und Microtec verlaufe planmäßig, verkündet das Unternehmen. Trotzdem fordert auch bei RoodMicrotec das wirtschaftliche Umfeld seinen Tribut.

Bei den widrigen Wirtschaftsbedingungen heißt das konkret, dass das Unternehmen für die nächsten Jahre – ab 2009 – Rationalisierungen im Bereich von 400.000 und 600.000 Euro pro Jahr plant. Ein erster Schritt zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit war bereits im September erfolgt, indem die Niederlassung in Hannover geschlossen wurde. Nach Firmenangaben eliminiert die Schließung einen potenziellen Verlustposten für das zweite Halbjahr 2008, jedoch bedeutet sie für diesen Zeitraum auch einen Umsatzverlust von über 500.000 Euro. Bereits früher hatte RoodMicrotec angedeutet, die Anzahl des Personals zu reduzieren. Gemäß vorläufigen Plänen und basierend auf der Mitarbeiterzahl Ende 2007 wird das Unternehmen sein Personal um rund zwölf Prozent reduzieren.

Dennoch blickt das Unternehmen optimistisch in die Zukunft: »In Gesprächen mit Kunden wird bestätigt, dass wir deutlich besser positioniert sind als zuvor«, erklärt Philip Nijenhuis, CEO von RoodMicrotec. »Natürlich sind wir nicht immun gegen die Turbulenzen des Marktes, aber wir sehen eine Menge Möglichkeiten in den Bereichen, in denen wir tätig sind, so dass wir unseren Fokus auf die Integration und Optimierung der Organisation richten können.« Die Schließung von Hannover ausgeschlossen, erwartet das Unternehmen, dass der Umsatz im zweiten Halbjahr 2008 den vorläufigen Umsatz der ersten Jahreshälfte übersteigen wird. Für 2009 ist ein verhaltenes Umsatzwachstum geplant.