Portable Oszilloskope mit High-End-Fähigkeiten

Als »Kofferradio«-Format charakterisiert Agilent Technologies die äußeren Abmessungen (38,5 × 18,8 × 17,4 cm3) der neuen Labor-Scopes in der Serie Agilent 5000.

Es gibt sie in Zwei- und Vierkanal-Versionen mit Bandbreiten von 100, 300 und 500 MHz sowie mit Singleshot-Abtastraten (je Einzelkanal) bis max. 2 GS/s. Laut Hersteller arbeiten diese Scopes mit Aktualisierungsraten von bis zu 100 000 Signalzügen je s, ein Speicher von max. 1 MPunkten erlaubt die Aufzeichnung der Sequenzen, und das XGA-Display (1024 × 768 Bildpunkte) stellt die Häufigkeit des Auftretens von Signalereignissen durch 256 unterschiedliche Helligkeitsstufen dar, wodurch Signalanomalien sofort erkennbar sind.

Zur Serienausstattung zählen außer USB-Schnittstellen (auf der Frontplatte und auf der Rückwand) eine GPIB- und eine LAN-Schnittstelle sowie ein Extern-Bildschirm-Anschluss. Interessant auch die Megazoom-Technologie, mit der man Fehlerdetails leichter auf die Spur kommen kann. Zahlreiche praxisgerechte Trigger- und Mathematik-/ FFT-Funktionen ergänzen den Leistungsumfang dieser Scopes, die im Preisbereich zwischen 3600 und 8900 Euro erhältlich sind.