Neue Version der »WaveRunner-Xi«-Oszilloskop-Serie

Die »WaveRunner-Xi-A«-Serie erreicht dank ihrer »X-Stream-II«-Architektur laut LeCroy Bestwerte in ihrer Klasse bezüglich Erfassungsgeschwindigkeit, Ansprechverhalten, Leistung und Analysemöglichkeiten im Bandbreitenbereich von 400 MHz bis 2 GHz.

Insgesamt umfasst die »WaveRunner-Xi-A«-Familie neun Modelle mit Bandbreiten von 400 MHz bis 2 GHz, Abtastraten von bis zu 10 GSample/s (400 MHz Modell WR 44Xi-A: 5 GSample/s) sowie eine serienmäßige Speichertiefe von 25 MPunkten.

Ihre Geschwindigkeit verdanken die Scopes unter anderem ihrer X-Stream-II-Hardware-Architektur, auf der auch die kürzlich vorgestellten Oszilloskope der »Zi«-Serien basieren. Konzipiert für Anwendungen mit großen Speichertiefen und kurzen Reaktionszeiten, ermöglicht sie hohe Datendurchsatzraten. Die Architektur nutzt variable Signal-Segmentlängen, um die Cachespeichereffizienz der CPU zu optimieren. Das PC-System im WaveRunner-Xi-A verfügt über ein neues Motherboard mit einem Intel-Core2-Duo-Prozessor, einem schnellen RAM und einer sehr schnellen Festplatte. Dadurch lässt sich nach Angaben von LeCroy die Verarbeitungsgeschwindigkeit in Analysen mit großen Speichertiefen oder in der Dekodierung serieller Daten um 40 bis 70 Prozent im Vergleich zu Konkurrenzgeräten steigern.

Auch auf der Softwareseite gibt es Neuerungen. Sie vereinen die Schlüsselelemente der X-Stream-II-Architektur und bieten Vorschau- und Abbruchmöglichkeiten, die dem Anwender ohne Verzögerung die sofortige Kontrolle über das Oszilloskop geben.

Dass die neue Serie auf den kürzlich eingeführten »WavePro-7-Zi«- und »WaveMaster-8Zi«-Scopes aufsetzt, ist nicht zu übersehen, denn sie stecken in dem für diese Serien typischen schwarzen Gehäuse. Trotz platzsparendem Formfaktor bieten die neuen Scopes einen großen 10,4-Zoll-Touchscreen. Nicht zuletzt hat man sich bei LeCroy auch über die Konnektivität Gedanken gemacht – daher sind die neuen Scopes allesamt LXI-kompatibel.

TriggerScan und Spectrum-Analyzer-Option

TriggerScan spürt unerwünschtes Signalverhalten und selten auftretende Ereignisse auf, erfasst sie und zeigt sie im Persistence-Modus für weitere Analysen bezüglich Glitches, Runts und Timing-Anomalien an. Dabei kommt ihr die schnelle Trigger-Hardware zugute. Ein integrierter Trainer identifiziert das normale Signalverhalten und bildet dann eine Reihe von Triggereinstellungen für sehr selten auftretende Ereignisse.

Mit Hilfe einer Spectrum-Analyzer-Option kann der Anwender Fehler im Frequenzbereich suchen. Die Option bietet zum einen die üblichen Funktionen eines Spektrumanalysators, wie etwa die Navigation eines Signals durch Bestimmen der Mittelfrequenz, Bereich und Auflösungsbandbreite. Zum anderen ermöglicht sie es, Peaks mit Anmerkungen zu versehen, so dass der Anwender eine selbst zu wählende Anzahl von Peaks hervorheben kann. Das geschieht durch Anzeige der dem jeweiligen Peak zugehörigen Frequenz und Amplitude.