Mehr Bandbreite für die Mittelklasse

Rohde & Schwarz hat einen Signalanalysator vorgestellt, der laut Hersteller der derzeit schnellste und genaueste seiner Klasse ist: Der R&S FSV hat eine Analysebandbreite von 40 MHz und kommt mit neuem Touchscreen-Bedienkonzept daher.

Hersteller drahtloser Endgeräte und entsprechender Komponenten stehen vor einer großen Herausforderung: »Moderne Technologien fordern immer höhere Bandbreiten. Gleichzeitig müssen Entwicklungs- und Produktionszeiten verkürzt und die Kosten gesenkt werden«, erklärt Josef Wolf, Leiter des Fachgebiets Spektrumanalyse, Netzwerkanalyse und EMV bei Rohde & Schwarz.

Der R&S FSV will dieses Problem lösen, ja sogar die »Mittelklasse neu definieren«. Doch was kann der Signalanalysator? Mit einer Analysebandbreite von 40 MHz deckt er drahtlose Standards von 3GPP LTE bis hin zu WLAN 802.11n ab. Das Gerät bietet dem Anwender 1000 Sweeps/s im Fernbetrieb, was für einen höheren Datendurchsatz sorgt.

Mit einer Gesamtmessunsicherheit von 0,3 dB bis 3,6 GHz und 0,4 dB bis 7 GHz ist der R&S FSV laut Herstellerangaben der derzeit genaueste Signalanalysator bis 7 GHz. Das Grundgerät stellt Funktionen wie die Messung von Kanal- und Nachbarkanalleistung oder Spectrum Emission Mask sowie eine umfangreiche Auswahl an Detektoren zur Verfügung.

Ergänzt durch Optionen zur Analyse von GSM/EDGE, 3GPP WCDMA, 3GPP LTE, WiMAX und WLAN ist der R&S FSV für die Entwicklung im Mobilfunk-Labor ausgelegt. Zusätzlich hat das Gerät einen analogen Messdemodulator und bietet die Möglichkeit, einen Leistungsmesser der R&S-NRP-Serie direkt zu betreiben.

Neu ist das Bedienkonzept mit Touchscreen, einer »On-Screen-Tastatur«, also einer Tastatureingabe über den Touchscreen und ein erweitertes Bedienfeld. Praktisch für den Anwender: Durch die Touchscreen-Bedienung werden externe Tastatur und Maus überflüssig.

Der Signalanalysator R&S FSV ist in zwei Varianten mit einem Frequenzbereich von 9 kHz bis 3,6 GHz bzw. 7 GHz ab sofort bei Rohde & Schwarz erhältlich.